In Tschechien fand am Wochenende das 47. Internationale Turnier der Freundschaft statt und die Verantwortlichen in der Stadt Jablonec nad Nisou zeichneten sich einmal mehr als umsichtige Organisatoren aus. Etwa 200 Springer aus 16 Nationen kämpften an den zwei Wettkampftagen um die Pokale. „Die Germanen“ waren durch Länderteams aus Bayern, Hessen & Niedersachsen vertreten, hinzu kamen Sportler aus den drei Leistungsstützpunkten Bad Kreuznach, Cottbus sowie Stuttgart. In den fünf Altersbereichen, je weiblich und männlich, gewannen Sportler aus Deutschland gleich fünfmal. Maya Möller, Aurelia Eislöffel, Miguel Feyh, Nina Pape und Charmaine Buchholz. Synchron kamen noch weitere drei Siegerpaare hinzu. Pauline Hering – Nikola Volska, Saskia Lauhöfer – Nina Pape sowie Charmaine Buchholz – Christine Schuldt. Eine aus deutscher Sicht tolle „Ausbeute“, insbesondere unter dem Aspekt, dass am kommenden Wochenende die nationalen Titelkämpfe in Sachsen-Anhalt auf dem Programm stehen.
Text: Heinz-Peter Michels

Nach dem Kurs Mitte Mai in Hamburg wird in der Stadt s´Hertogenbosch erneut von der Europäischen Turnunion (UEG) ein viertägiger Workshop im Doppel-Mini-Tramp Springen angeboten. Dazu konnten seitens der Organisatoren als Referenten die Spezialisten aus Portugal gewonnen werden. Im niederländischen Trainingscenter FLIK-FLAK wird der Kurs durchgeführt und die Gastgeber begrüßen dort vom 24.-27. Oktober 2019 Teilnehmer aus mehreren Nationen.
Der 47. Internationale Friendship-Cup findet am zweiten Oktober-Wochenende in Tschechien statt. Ausrichter einmal mehr die Stadt Jablonec nad Nisou, die inzwischen seit etwa zehn Jahren regelmäßig die sehr beliebte Veranstaltung in unserem südöstlichen Nachbarland organisiert. Aufgrund der hohen Meldezahlen und des zudem erweiterten Programms werden erstmals an zwei Tagen die Wettbewerbe ausgetragen. Europas und gleichzeitig Tschechiens Trampolin Chef Vladimir Zeman sowie die vielen Helfer an der Neisse freuen sich auf weit über 200 Vereinssportler, die aus 20 Nationen gemeldet wurden.
Inzwischen ist das letzte World-Cup Turnier vor der Trampolin Weltmeisterschaft in Japan auch schon wieder Vergangenheit. In Spanien war Anfang Oktober ein Rekord-Teilnehmerfeld am Start und bei den Herren gewann Olympiasieger Uladzislau Hancharou (Foto/BLR) vor Weltmeister Lei Gao (CHN) und dem Russen Andrey Yudin. Die DTB Springer Lars Fritzsche, Matthias Schuldt, Fabian Vogel und Matthias Pfleiderer belegten in Valladolid die Plätze 29, 31, 34 und 36. Den Damen Wettbewerb konnte Lingling Liu für sich entscheiden. Dahinter Xueying Zhu (beide CHN) sowie Hikaru Mori (JPN). Nach längerer Durststrecke gelangen Leonie Adam (14) dieses Mal beide Vorkampf-Übungen. Schon etwas Abstand zu Aileen Rösler (24.) und Silva Müller (28.). World-Cup Neuling Isabell Baumann hingegen hatte einen Übungsabbruch. Auf den Rängen 1-30 wurden einmal mehr Punkte für die Olympia-Teilnahme 2020 in Tokio vergeben und das Konto auf deutscher Seite stieg minimal an.
Die vorerst letzte FIG World-Cup Veranstaltung vor den Weltmeisterschaften in Japan findet am Wochenende in Spanien statt. Gastgeber nicht zum ersten Mal die Stadt Valladolid. Mächtig stolz können sie sein, denn eine neue Rekord Beteiligung ist zu vermelden. Sportler aus 40 Nationen sind angereist und haben 75 Damen sowie 105 Herren allein bei den Trampolin Wettbewerben am Start. Hinzu kommen weitere Doppel-Mini-Tramp Springer sowie Tumbler. Der Deutsche Turner-Bund endsendet erstmals wieder bei beiden Geschlechtern ein komplettes Team. Die Turnerin Leonie Adam hat Aileen Rösler, Silva Müller und Isabell Baumann neben sich. Und bei den Turnern starten Matthias Pfleiderer, Fabian Vogel, Lars Fritzsche und Matthias Schuldt.
Gut gelaufen ist auch in diesem Jahr Ende September der Küstenteam-Cup in Bremerhaven. Das Feedback war durchweg positiv, der Wettkampf hat Spaß gemacht und es herrschte bei entspannter Stimmung eine tolle Atmosphäre. Der von Rüdiger Henning im Vorfeld „eng gestrickte“ Zeitplan mit den Entscheidungen in den diversen Altersbereichen als auch der zusätzlich angebotene DM Qualifikations-Durchgang konnte jedoch gut eingehalten werden. Ganderkesee gewann den neu geschaffenen, als Schiffssteuer gestalteten Mannschafts-Pokal und verwies hinter Grasdorf den Titelverteidiger Reislingen auf Platz drei.