Bei den diesjährigen GymCityOpen in Cottbus ging der Brandenburg-Pokal an Charmaine Buchholz (Kängurus Dauernheim) sowie Fabian Vogel (MTV Bad Kreuznach). Beide siegten mit den höchsten Punktzahlen im Finale und erhielten somit die eigens dafür gestiftete Auszeichnung. Insgesamt 180 Sportler aus sieben Nationen zeigten zum frühen Saisonstart bereits ansehnliche Übungen. Einmal mehr nur eine Mini Gruppe im Damen Wettbewerb. Der Ausrichter hatte im Vorfeld festgelegt, dass ein eigener Sportler im Finale auch per Wild Card starten darf. So geschehen bei Lars Garmann, der denn zur Freude des SC Cottbus auch noch prompt gewann. Die an den GCO beteiligten Vereine kam aus Polen, Tschechien, Lettland, Estland, Österreich, Niederlande und Deutschland. Für die jugendlichen DTB Sportler ging es zudem um Qualifikationspunkte zwecks Teilnahme an den Junioren Europa Meisterschaften im Mai in Göteborg. Hier die vorn Platzierten.
U 12
48,580 Nikola Volska – TGJ Salzgitter
45,680 Pascal Kern – SKV Mörfelden
U 14
49,645 Maya Möller – TG Dietzenbach
50,515 Esterkins Andrejs – Latvia
U 16
49,925 Daria Ovcaruka – Latvia
54,230 Lars Garmann – SC Cottbus
Junioren
48,665 Gabriele Stöhr – Munich Airriders
55,890 Ilja Fjodorovs – Latvia
Senioren
51,370 Charmaine Buchholz – Kängurus Dauernheim
58,605 Fabian Vogel – MTV Bad Kreuznach
Text: Heinz-Peter Michels

Der SC Cottbus ist am Wochenende einmal mehr Organisator der International gut besuchten GymCityOpen. Auf der Startliste stehen die Namen von 170 Sportlern, sie kommen aus acht Nationen. Da die Zahl der Springer deutlich unter 200 liegt haben sich die Veranstalter dazu entschlossen, auf die Finalwettkämpfe am Sonntag früh zu verzichten und noch bis zum Samstag Abend alle Wettbewerbe abzuschließen. Zudem geht es in der Lausitz-Arena nicht nur um den Brandenburg-Cup, sondern gleichzeitig dient der Wettkampf als Qualifikation zu den im Mai in Göteborg stattfindenden kontinentalen Titelkämpfen.
Speziell für den Nachwuchs wird am Sonntag, 1. März in der Schwalm erstmals ein Pokal Wettkampf ausgetragen. Eingeladen wurden Vereine aus Nordhessen und so stehen erfreulicherweise die Namen von 50 Mädchen und Jungen aus acht Vereinen auf der Teilnehmer Liste. Obwohl sich vieles in den letzten zwanzig Jahren um den Bundesstützpunkt in Frankfurt positiv entwickelte, sind umgekehrt in der Nord- und Mittel Region Hessens in den letzten Jahren die Aktivitäten deutlich zurück gegangen. Doch mit dieser neu geschaffenen Veranstaltung sollen einmal mehr Impulse gesetzt werden. Im Rotkäppchen Land werden die SKYFLYER des SC Steinatal die Veranstaltung organisieren und sowohl Einzel als auch Team Wettbewerbe durchführen. Als Wanderpokal wird die eigens von einem in der Region äußerst bekannten Bildhauer geschaffene und schließlich in Tschechien gegossene Rotkäppchen Trophy der besten Mannschaft für ein Jahr überreicht.
Mit dem Einsatz von sogenannten Milchglasscheiben zwischen den Kampfrichterplätzen soll wohl offensichtlich noch mehr Objektivität in die Bewertung von Trampolin Übungen gebracht werden. So jedenfalls praktiziert beim FIG World-Cup am letzten Wochenende in Aserbaidschan. Dort wurde ja bekanntlich die Baku-Trophy ausgetragen und es nahmen 150 Springer aus 30 Nationen in den Trampolin und Tumbling Wettbewerben teil. So auch fünf DTB Sportler, die wie alle anderen zugleich um weitere Olympia Teilnahme Punkte kämpften. Unseren beiden aussichtsreichen Athleten Leonie Adam und Matthias Pfleiderer widerfuhr allerdings zum Pflichtende jeweils das gleiche Mißgeschick, sie landeten auf der Sicherheitsmatte und fielen im Ranking weit zurück. Punktbeste dieses Mal Lars Fritzsche (20) sowie Fabian Vogel (22), die zumindest Restpunkte erhielten, Aileen Rösler belegte Rang 34.
Der fünfte Trampolin World-Cup einer von der FIG über 2019/2020 angelegten Sechserserie findet an diesem Wochenende in Baku statt. Einmal mehr können die weltweit angereisten Athleten wertvolle Punkte zwecks Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen im August in Tokio sammeln. Doch die aktuellen Infos aus Aserbaidschan besagen, dass nicht der sportliche Wettbewerb zu Beginn der neuen internationalen Saison sondern der Corona Virus Tagesgespräch ist, denn die Delegation aus China ist ebenfalls vor Ort.
Die bundesdeutsche Trampolin Saison begann einmal mehr in Schleswig-Holstein. Zum 21. Trampolin Barmstedt-Cup am 8. Februar 2020 versammelten sich immerhin schon 230 Sprungbegeisterte. In der Leistungsklasse gingen 90 meist Jugendliche an den Start, im Nachwuchswettkampf waren gar 140 Sportler beteiligt. Vereinzelt wurden bereits die Normen zur Teilnahme an den nationalen Meisterschaften nachgewiesen. Neben den insbesondere aus dem Norden und der Mitte der Republik angereisten Springern auch eine stattliche Abordnung aus den Niederlanden. Hier die Pokal Gewinner, die beim Organisator Barmstedter MTV im oberen Leistungssegment geehrt wurden.