13. Int. Niederrhein-Cup

Mit einem riesen Erfolg für den Gastgeber fand an diesem Wochenende nun schon zum 13. Mal der Internationale Niederrhein-Cup statt und wie auch schon in den Jahren zuvor gab es eine große und breite Teilnehmerzahl. Zu den Trampolinern aus Deutschland kamen hinzu auch ein Teil der Jugendnationalmannschaft aus Spanien, viele Niederländische Turner und Turnerinnen und auch Trampoliner aus Tschechien und Belgien. Mit einem Großaufgebot von Helfern konnte der Kempener Turnverein beweisen was Organisation eines Wettkampfes bedeutet. Ausgenommen von kleineren Änderungen lief der Wettkampf wie nach Plan ab und es entstanden keinerlei nervende Pausen oder Unterbrechungen. Mit Bewunderung freuten sich die meisten Teilnehmer über den Wettkampf auch wenn das eigene Ergebnis vielleicht nicht überzeugend war. Hut ab und vielen Dank kann man da nur sagen.

Und hier die Erst- bis Drittplatzierten aller Klassen: 

Klasse 1 – Mini Schülerinnen

1. Wübbelmann, Santina (TG Münster / Deutschland)  29,80

2. Beermann, Johanna (TV Winterhagen / Deutschland) 28,40

3. Dolejsová, Karolína (TJ Lokomotiva Liberec / Tschechien) 27,80

Klasse 2 – Mini Schüler

1. Kuhnert, Christopher (TG Jugenddorf Salzgitter / Deutschland) 27,60

2. Wechsung, Lars (TG Jugenddorf Salzgitter / Deutschland) 27,00

3. Dregger, Matthias (Kempener Turnverein 1960 e.V. / Deutschland) 25,40

Klasse 3 – Schülerinnen

1. Pol, Romee (G.v. Sparta Ermelo / Niederlande) 32,90

2. v.d Ven, Suzanne (GV. Flik-Flak / Niederlande) 31,30

3. Swerts, Raissa (Gym 90 Beringen / Belgien) 31,10

Klasse 4 – Schüler

1. Gerlach, Simon (Kempener Turnverein 1960 e.V. / Deutschland) 32,10

2. Weiland, Lars (Frankfurt FLYERS 2003 e.V. / Deutschland) 32,00

3. Pfleiderer, Matthias (TV 1860 Immenstadt / Deutschland) 31,90

Klasse 5 – Jugendturnerinnen

1. Schelstraete, Ottilie (Sterk En Lenig Drongen / Belgien) 32,70

2. Heßler, Saskia (Frankfurt FLYERS 2003 e.V. / Deutschland) 32,30

3. Lenoir, Caro (Willen Is Kunnen Oostende / Belgien) 32,10

Klasse 6 – Jugendturner

1. Amann, Oli (TV Weingarten / Deutschland) 36,80

2. Ashab, Naim (Sokol Kampa / Tschechien) 32,30

3. Prehm, Lukas (SV DJK Grün-Weiß Nottuln 1919 e.V. / Deutschland) 30,10

Klasse 7 – Turnerinnen

1. Steinebach, Mirjam (Velu-DFS / Niederlande) 35,10

2. Frydrychová, Zita (TJ Lokomotiva Liberec / Tschechien) 34,50

3. Lienenkämper, Lena (TV Winterhagen / Deutschland) 33,00

Klasse 8 – Turner

1. Jimenez, David (Castilla La Mancha Federation / Spanien) 38,90

2. Schmidt, Daniel (Bramfelder SV / Deutschland) 37,90

3. Palokaj, Mentor (Cleton Sports Apeldoorn / Niederlande) 32,50

Genauere Ergebnisse gibt es auf http://www.niederrhein-cup.de/ergebnislisten/5306499bc10931602/index.html .

Text: Laszlo Pobloth

Grundlagensprünge auf DVD

b_kader_09Bundestrainer Michael Kuhn (Stuttgart) nutzte den letzten Lehrgang der National-Mannschaft (Foto) dazu, um einerseits die Sportler in Frankfurt am Main untersuchen zu lassen und zugleich auf die Weltmeisterschaft im November in St. Petersburg (Russland) einzustellen. Der zweite Teil fand dann im Leistungszentrum Bad Kreuznach statt. Dort standen u.a. Filmaufnahmen auf dem Programm, die letztlich allen Trampolin Interessierten zur Verfügung gestellt werden können. Seit einem Jahr wird eine Spezial-Kamera genutzt, mit der aus drei Blickwinkeln Video Aufnahmen gemacht, unmittelbar auf eine große Leinwand projeziert und analysiert werden können.
Sie filmten wichtige Grundlagensprünge und diverse Vorübungen, die in den kommenden Wochen zusammengestellt und allen Trampolin-Vereinen in Deutschland via Internet oder DVD zur Verfügung gestellt werden sollen. Sobald das Projekt abgeschlossen ist wird der FFT selbstverständlich weitere Details veröffentlichen.
 
 
Text: Heinz-Peter Michels

Deutsche Hochschulmeisterschaften

uni_stuttgart_logo_09Am Freitag und Samstag den 23. – 24. Januar  fanden die deutschen Hochschulmeisterschaften auf dem Universitätsgelände in Stuttgard statt. Mit mehr als 100 Teilnehmern aus deutschen und vielen ausländischen Hochschulen war es eine sehr gut und auch gerne besuchte Veranstaltung. Der Wettkampf bestand zu einem aus den normalen Einzel-, Synchron- und Mannschaftswettkämpfen. Zu diesen hinzu gab es auch ein Wettkampf der „Oldies“ bei denen ehmalige Studierende und Angestellte aus Hochschulen gegeneinander antreten. Sonderheit des ganzen Wettkampf ist es, dass jeder Teilnehmer, egal welcher Klasse in der Pflicht eine L8 turnen muss. Hierbei waren wirklich amusante Sprungstile aufgetaucht. Obwohl die Veranstaltung sich über den ganzen Tag her zog,  war die Organisation der gesamten Veranstaltung sehr zu beneiden. Nach den Vorkämpfen und den Finals fanden jemweils sehr hochkarätige Showeinlagen statt. Einzelsieger bei den Männern war im nationalen Bereich Arvid Kuritz und bei den Frauen Christina Jansen.

  

Text: Laszlo Pobloth

World Cup Serie 2009

fig_globus_08In einem Treffen in Madrid (Spanien) entschied sich das FIG Komitee die World Cup Serie 2009 in der Stadt Ostende (Belgien) stattfinden zu lassen. Datum für den World Cup  ist der 28. – 29. August 2009. Jedoch wird ab diesem Jahr  kein World Cup Finale mehr stattfinden.

Die World Cup Termine sind: 

24. – 25. April 2009 in Sofia (Bulgarien)

28. – 29. August 2009 in Ostende (Belgien)

4. – 5. September 2009 in Zielona Gora (Polen)

11. – 12. September 2009 in Salzgitter (Deutschland)

Insgesamt findet der World Cup 2009 an fünf verschiedenen Orten statt.Über den fünften Veranstaltungsort wird erst im weiteren Verlauf entschieden.

Text: Laszlo Pobloth

Schwarzwald-Pokal

neckarhalle08An seiner Ursprungsstätte fand am Samstag der Schwarzwald-Pokal 2008 statt und zwar beim württembergischen TV Oberndorf am Neckar. Die Wettkämpfer hatten von Anfang an darunter zu leiden, dass trotz der geringen Starteranzahl sich der Wettkampf unnütz in die Länge zog. Dies lag einerseits daran, dass Hanspeter Chmilecki nicht nur die Aufgabe des Wettkampfleiters bewältigen musste, sondern auch gleichzeitig die Ansagen durchführte, womit er überfordert war. Zudem gab es einige Komplikationen bei den Kampfrichtern. Bei ihnen gab es vereinzelt das Problem, dass keine individuellen Wertungen abgegeben, sondern manche Wertungen nur bei dem nebenan sitzendem Kampfrichter eingesehen und dann abgeglichen gezeigt wurden. Trotz aller Komplikationen zeigten die Sportler größtenteils gute Leistungen. Seit einigen Jahren wird die Veranstaltung im Zweijahresrhythmus ausgetragen, wechselweise mit dem Schwaben-Pokal. Insgesamt gingen beim Veranstalter über 100 Meldungen aus 27 Vereinen ein und es konnte dennoch nur ein Kampfgericht gebildet werden. Dadurch mussten die Schülerinnen bereits um 10 Uhr in der Früh mit ihrem Vorkampf beginnen. Eine Zwangsfolge, die die teilnehmenden Vereine mit zu verantworten haben, da sie lieber Strafgelder zu zahlen bereit sind als die geforderten Kampfrichter mit zu bringen. Diese nicht zu unterstützende Entwicklung hatte zur Konsequenz, dass es zu ellenlangen Zeitumfängen kam und insbesondere die Sportler sowie ihre Leistungen darunter leiden mussten. Als Gäste aus der Schweiz waren in diesem Jahr die Sportler des TV Liestal mit am Start. 

Text: Laszlo Pobloth