Herzliche Grüße erreichten uns dieser Tage aus Neuseeland. Dort ist vor nunmehr einer Woche das Mitglied der DTB National-Mannschaft und FLYERS „Urgestein“ Lars Weiland gelandet. Vom Trampolin Sportclub der Hauptstadt Auckland wurde er für sechs Wochen als Coach angeheuert. Denn deren bester Athlet Dylan Schmidt hat sich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifiziert und hält sich mit seinem Heimtrainer in Brasilien auf. Damit das Training dennoch ohne Unterbrechung für die weiteren Springer fortgesetzt werden kann schließt Lars nun dort die Trainer Lücke. Und bei einem Angler Ausflug gelang ihm gar ein großer Fang, den er ganz stolz dem Fotografen entgegen hält.
Text: Heinz-Peter Michels

In Rio de Janeiro findet am Freitag Abend die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2016 statt. Für viele gehört der Einmarsch der Nationen zu einem der Höhepunkte. Leider fliegen die Deutsche Trampolin Meisterin Leonie Adam samt Bundestrainer Michael Kuhn erst am Samstag nach Brasilien und somit bleibt ihnen wie Milliarden anderer Sportinteressierter lediglich der Blick auf den Fernseh-Monitor. Die Trampolin Wettbewerbe finden übrigens zur Halbzeit der Spiele statt und zwar am Freitag & Samstag. Auf dem Foto sehen wir neben dem Maskottchen Rafael Oliveira Andrade, der in den letzten Jahren mehrfach in Frankfurt trainierte und für sein Heimatland am Trampolin Herren Wettkampf teilnimmt.
Das diesjährige, kontinentale Camp für Trampolin, Doppel-Mini-Tramp und Tumbling wurde Ende Juli in Portugal organisiert. Die Europäische Turnunion (UEG) hatte wieder diverse Trainer Experten eingesetzt, so stellte sich neben Luis Nunes u. a. zum wiederholten Mal die erste Olympiasiegerin Irina Karavaeva (Russland) zur Verfügung. Zum Abschluss wurde in Cascais das Gruppenfoto mit 52 Nachwuchssportlern sowie 21 Heimtrainern aufgenommen. 
Die Weltmeisterschaft 1986 fand in Paris statt. Schon seinerzeit hatte die französische Hauptstadt mit Terror Anschlägen zu kämpfen und der Einlass in den Sportpalast Bercy fand unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen statt. Auf dem Siegerpodest stand Lionel Pioline (Frankreich) vor den beiden Germanen Ralf Pelle und Michael Kuhn. Igor Gelimbatowski sprang eine phantastische Kür mit damals bereits fünf Triffis zu Übungsbeginn. Tatjana Lushina (beide Sowjetunion) gewann bei den Damen und Deutschland wurde erstmals Team Weltmeister. Mit Gold kehrten Ralf Pelle (Salzgitter), Michael Kuhn (Heubach), Jörg Röh (Hamburg) und Karl-Heinz Hüninghake (Unterbach) heim. Doch auch die DTB DMT Damen und Herren waren äußerst erfolgreich.
In der Stadt Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma fand 1976 die Weltmeisterschaft statt. Inzwischen gab es seit 1969 Europa-Meisterschaften und infolgedessen wurden die WM auf einen Zweijahresrhythmus umgestellt. Da bei den Herren Punktgleichheit vorlag gewannen gemeinsam Titelverteidiger Richard Tyson (Frankreich) sowie Evgeny Janis aus der Sowjetunion, deren Sportler dort übrigens erstmals an einer WM teilnahmen. Doppel-Mini-Tramp und Tumbling Wettbewerbe standen erstmals im Programm. Wenige Wochen später boykottierten die Mehrzahl der afrikanischen Nationen die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Montreal, da es zuvor vereinzelt Rugby Länderspiele mit Südafrika gab. In Tulsa standen interessanterweise die Herren Synchron Paare aus der Sowjetunion, Deutschland und Südafrika auf dem Siegerpodest.