FFT Vorsitzender Heinz-Peter Michels ist seit Montag Neubürger der mittelhessischen Gemeinde Ziegenhain. Dort fand anlässlich der 290. Salatkirmes das Lattchen statt. So das Prozedere der dortigen Eingeborenen mit den Zugezogenen. Im proppevollen Kirmeszelt bekam er einen Salatkopf um den Oberarm gebunden und wurde anschließend von der Feuerwehr Schwalmstadt dreimal hoch geworfen. Danach bekam er unter tosendem Applaus die Urkunde vom Bürgermeister überreicht. Die Veranstaltung samt Brauchtum findet jährlich statt und die Bevölkerung feiert immerhin sechs Tage.
Text: Laszlo Pobloth

Der
Bedingt durch den Nichtantritt des Bramfelder SV am letzten Wettkampftag der Trampolin Bundesliga Vorrunde 2018 hat die Auswertung der Einzel-Cup Wertung ein Ergebnis gebracht, dass zwar regelkonform, doch als äußerst unfair zu bezeichnen ist. So hat insbesondere die Turnerin Alonka Volikova (SV Brackwede) erheblich darunter leiden müssen, andernfalls wäre wohl ein umgekehrtes Resultat zu Stande gekommen.
Der erstmals vom Technischen Komitee Trampolin des DTB ausgeschriebene bundesoffene Nachwuchs-Cup zeigt nicht die gewünschte Resonanz. Und das, obwohl der Meldeschluss großzügig verlängert wurde. Für den nach dem LTV-Pokal tags darauf geplanten Wettkampf gingen bei Viktoria Clarholz in Ostwestfalen gerade mal die Namen von 52 jungen „Hüpfern“ ein, sie kommen aus 16 Vereinen. Und die liegen, sieht mal einmal von der Bundeshauptstadt ab, geographisch dicht beieinander. Der TV Dillenburg in Mittelhessen, ein Ort im Zentrum Deutschlands, ist immerhin der südlich gelegenste Verein auf der Teilnehmerliste. Ob das geplante, abschließende Tauziehen für dieses schwache Meldeergebnis ausschlaggebend ist sei einmal dahin gestellt. Jedenfalls sind bei diversen Cup-Veranstaltungen in der Republik deutlich höhere Starterfelder üblich.
Die Meldezahlen für den LTV-Pokal 2018 sind gegenüber den Vorjahren sehr stabil. Bei den westfälischen Organisatoren von Victoria Clarholz werden zwar nur elf der insgesamt 20 Landesturnverbände registriert, jedoch entsenden sie immerhin 42 Mannschaften. Und die wiederum werden dafür sorgen, dass der Samstag Mitte Juni gut frequentiert sein wird. Ihre Teams entsenden Baden, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mittelrhein, Niedersachsen, Rheinhessen, Rheinland, Schwaben und Westfalen.
Die Organisatoren der Internationalen Gym-City Open vermelden Rekordzahlen. Zum Turnier in der Lausitz sind zur inzwischen 7. Auflage über 250 Meldungen aus zehn Nationen eingegangen. Es geht in zehn Tagen nicht nur um den Brandenburg-Cup, sondern für einen Teil der nationalen Starter auch um erste Qualifikationspunkte zur Weltmeisterschaft sowie zu den World-Age-Group Competition im November in St. Petersburg. Zudem können Kaderpunkte und die Normen zu den Deutschen Meisterschaften im September in Hamburg erfüllt werden. Bereits früh morgens um 9.00 Uhr beginnen die jüngsten Jahrgänge mit ihren Vorkämpfen, zwölf Stunden später soll die Siegerehrung abgeschlossen sein.