Die Coronavirus Nachrichtenlage ändert sich derzeit stündlich und darum fassen wir mal am Donnerstag Nachmittag zusammen. Zunächst hat der Internationale Turnerbund (FIG) die World-Cup Veranstaltung am 25. April in Italien um zwei Monate verschoben. Sie gilt als letzte Olympia Qualifikation und soll nun am 20. Juni in Brescia ausgetragen werden.
Für den Termin hatte die Deutsche Trampolin Bundesliga seine Endkämpfe terminiert, die in diesem Fall ebenfalls verschoben werden müssten. Das Finale soll auf jeden Fall bei den Allgäu Air Eagles stattfinden, doch da gilt es unter diesem Gesichtspunkt darüber neu nachzudenken.
Am vor uns liegenden Wochenende wurden sehr kurzfristig die Internationalen Dutch Open verschoben, nachdem u. a. die Teilnehmer aus Japan und Italien ihre Teilnahme stornierten. Die niederländischen Organisatoren in Alkmaar suchen nach einem neuen Austragungszeitpunkt.
Mitte April standen die Internationalen Skandinavien Open im Veranstaltungsplan. Auch seitens der Veranstalter in Dänemark wird nach einer Alternative gesucht.
Da die Ende März geplante Saar Trophy abgesagt wurde entfällt somit auch die nationale EM/JEM Qualifikation. Anstelle dessen soll nun zu dem Termin im kleinen Kreis ein Ausscheidungs-Wettkampf im Leistungszentrum Bad Kreuznach stattfinden. Doch warten wir einmal ab, ob die kontinentalen Meisterschaften Anfang Mai im schwedischen Göteborg überhaupt ausgetragen werden können.
Bleibt alle gesund.
Text: Heinz-Peter Michels

Die für Ende März ausgeschriebene bundesoffene Saar Trophy 2020 wurde seitens der Organisatoren im Saarland kurzfristig abgesagt. Grund die sich weiterhin ausbreitende Coronarvirus Entwicklung. In Saarbrücken sollte nicht nur um die Pokale gekämpft, sondern gleichzeitig die Qualifikation zur im Mai geplanten Trampolin Europa Meisterschaft in Schweden ausgetragen werden. Seitens der Veranstalter wird Bedauern geäußert, doch in der derzeitigen Situation dürften alle Beteiligten dafür Verständnis aufbringen.
Nach Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden hat der Deutsche Turner-Bund die Deutschen Meisterschaften im Doppel-Mini-Tramp Springen aufgrund des sich inzwischen bundesweit ausgebreiteten Corona Virus abgesagt. Die in Hamburg für den 22. März geplanten Titelkämpfe sollen nun zu einem späteren Zeitpunkt, möglichst jedoch noch vor der Sommerpause, nachgeholt werden. Das Meldeergebnis liegt mit über 200 Springern sehr hoch, etwa 45% davon hatten zu den Meisterschaften, die restlichen zu den Pokalwettkämpfen gemeldet.
Bei den diesjährigen GymCityOpen in Cottbus ging der Brandenburg-Pokal an Charmaine Buchholz (Kängurus Dauernheim) sowie Fabian Vogel (MTV Bad Kreuznach). Beide siegten mit den höchsten Punktzahlen im Finale und erhielten somit die eigens dafür gestiftete Auszeichnung. Insgesamt 180 Sportler aus sieben Nationen zeigten zum frühen Saisonstart bereits ansehnliche Übungen. Einmal mehr nur eine Mini Gruppe im Damen Wettbewerb. Der Ausrichter hatte im Vorfeld festgelegt, dass ein eigener Sportler im Finale auch per Wild Card starten darf. So geschehen bei Lars Garmann, der denn zur Freude des SC Cottbus auch noch prompt gewann. Die an den GCO beteiligten Vereine kam aus Polen, Tschechien, Lettland, Estland, Österreich, Niederlande und Deutschland. Für die jugendlichen DTB Sportler ging es zudem um Qualifikationspunkte zwecks Teilnahme an den Junioren Europa Meisterschaften im Mai in Göteborg. Hier die vorn Platzierten.
Der SC Cottbus ist am Wochenende einmal mehr Organisator der International gut besuchten GymCityOpen. Auf der Startliste stehen die Namen von 170 Sportlern, sie kommen aus acht Nationen. Da die Zahl der Springer deutlich unter 200 liegt haben sich die Veranstalter dazu entschlossen, auf die Finalwettkämpfe am Sonntag früh zu verzichten und noch bis zum Samstag Abend alle Wettbewerbe abzuschließen. Zudem geht es in der Lausitz-Arena nicht nur um den Brandenburg-Cup, sondern gleichzeitig dient der Wettkampf als Qualifikation zu den im Mai in Göteborg stattfindenden kontinentalen Titelkämpfen.
Speziell für den Nachwuchs wird am Sonntag, 1. März in der Schwalm erstmals ein Pokal Wettkampf ausgetragen. Eingeladen wurden Vereine aus Nordhessen und so stehen erfreulicherweise die Namen von 50 Mädchen und Jungen aus acht Vereinen auf der Teilnehmer Liste. Obwohl sich vieles in den letzten zwanzig Jahren um den Bundesstützpunkt in Frankfurt positiv entwickelte, sind umgekehrt in der Nord- und Mittel Region Hessens in den letzten Jahren die Aktivitäten deutlich zurück gegangen. Doch mit dieser neu geschaffenen Veranstaltung sollen einmal mehr Impulse gesetzt werden. Im Rotkäppchen Land werden die SKYFLYER des SC Steinatal die Veranstaltung organisieren und sowohl Einzel als auch Team Wettbewerbe durchführen. Als Wanderpokal wird die eigens von einem in der Region äußerst bekannten Bildhauer geschaffene und schließlich in Tschechien gegossene Rotkäppchen Trophy der besten Mannschaft für ein Jahr überreicht.