Insgesamt 28 Mal organisierte der TST Satrup alljährlich den Ostsee-Pokal und mit wenigen Ausnahmen traditionell an Pfingsten. Die Veranstaltung in Schleswig-Holstein entwickelte sich enorm, sowohl die Zahl der Sportler als auch die der teilnehmenden Vereine stieg kontinuierlich. Und aus dem nationalen Wettkampf wurde im Laufe der Zeit ein internationales Event, an dem insbesondere der Nachwuchs äußerst gerne teilnahm. Da die Deckenhöhe in der heimischen Halle bald nicht mehr ausreichte, wechselten die Organisatoren in die Nachbargemeinde Sörup. An zwei Tagen fanden die Wettkämpfe statt, zunächst im Einzel und dann folgte Synchron, wobei die abschließenden Mixed Wettbewerbe fernab der Trampolin Kleiderordnung sich besonderer Beliebtheit erfreuten. Die Pandemie führte zwangsweise zur Unterbrechung und so fiel gleich zweimal in 2020 und 2021 die Veranstaltung aus. An diesem Wochenende wäre mit der Ausgabe 30 ein tolles Jubiläum gefeiert worden. Doch das wird sicherlich nachgeholt. Auch wenn die Ostsee-Pokal Freunde in diesem Jahr das Pfingstfest erneut zu Hause begehen, so bleibt der Optimismus auf wieder normalere Zeiten sicherlich erhalten und 2022 sollte es eine Fortsetzung geben.
Text: Heinz-Peter Michels


Für fünf Tage war das Internationale Deutsche Turnfest in Leipzig geplant und es sollte Mitte Mai 2021 um das verlängerte Christi Himmelfahrt Wochenende stattfinden. Doch die Corona Pandemie führte bereits im letzten Oktober zu der Entscheidung, die Veranstaltung abzusagen. Gleichzeitig wurde aber bereits festgelegt, dass in vier Jahren das turnerische Superereignis in der Sachsen Metropole nochmals vorbereitet werden soll. Nach einer kurzen Zeit reiften dann jedoch Gedanken, ersatzweise ein Multisportevent mit zehn Wettkampf-Fachgebieten alternativ anzubieten. Unter dem Motto Turnen 21 gehörte auch die Deutsche Trampolin Meisterschaft dazu. Doch dieses für die Messehallen in Leipzig geplante Event fiel letztlich ebenfalls der Pandemie zum Opfer. Bei der Veranstaltung sollten zudem gleichzeitig fachgebietsintern erstmals für die Qualifikanten der WAGC Punkte vergeben werden. Vielleicht kann die DM ja im Herbst, wenn sich denn ein Ausrichter findet, nachgeholt werden. So ist das halt in Covid Zeiten, wir haben ein freies Wochenende.
Während die kontinentalen Titelkämpfe in Sotschi stattfanden lief parallel der Hessen-Cup. Nach der gelungenen Premiere im Februar in seiner zweiten Auflage. Zu den virtuell angebotenen Wettbewerben hatten die derzeit nur vereinzelt Training anbietenden Vereine immerhin 250 Sportler gemeldet. Mit einem Anteil von 60% kam der Großteil der Teilnehmer zwar aus Deutschland, doch auch immerhin 100 Springer aus Finnland, den Niederlanden, Portugal, der Schweiz, Großbritannien und Südafrika waren am Start. Die Sportler wurden von 32 Kampfrichtern im Homeoffice benotet und gehören zu 38 Clubs. Unterteilt war die Veranstaltung in Basic- und Elite-Kategorien, zudem durften auch Oldies ihre Übungen präsentieren. Die Veranstalter des Landesfachausschuss Hessen planen zumindest in der Pandemie Phase, auch weiterhin den Cup im Zweimonatsrhythmus anzubieten.
Die viertägigen Europa Meisterschaften liegen inzwischen hinter uns und die Delegationsmitglieder haben am Montag Abend ihre Heimatorte wohlbehalten erreicht. Der Deutsche Turner-Bund darf zufrieden auf die Veranstaltung in Russland zurück blicken. Schließlich kehrten die Sportler mit insgesamt fünf Bronze Medaillen heim.
Am vierten und letzten Tag der Europa Meisterschaft in Sotschi standen 16 Finals auf dem umfangreichen Programm. Synchron waren keine deutschen Jugendturner im Endkampf, die Girls hingegen erreichten dort den 5. Platz mit Maya Möller/Aurelia Eislöffel. Bei den Damen zeigten Leonie Adam/Aileen Rösler eine tolle Kür und sie wurden dafür mit Bronze belohnt. Die Herren gar nach dem Vorkampf in Führung liegend konnten dem Druck standhalten und auch Fabian Vogel/Caio Lauxtermann freuten sich letztlich mit überzeugender Leistung über die Bronzemedaille.