
GER-GBR in Hamburg


Förderverein der Freunde des Trampolinsports e. V.
Aktuelle Nachrichten aus der Trampolinwelt

An seiner Ursprungsstätte fand am Samstag der Schwarzwald-Pokal 2008 statt und zwar beim württembergischen TV Oberndorf am Neckar. Die Wettkämpfer hatten von Anfang an darunter zu leiden, dass trotz der geringen Starteranzahl sich der Wettkampf unnütz in die Länge zog. Dies lag einerseits daran, dass Hanspeter Chmilecki nicht nur die Aufgabe des Wettkampfleiters bewältigen musste, sondern auch gleichzeitig die Ansagen durchführte, womit er überfordert war. Zudem gab es einige Komplikationen bei den Kampfrichtern. Bei ihnen gab es vereinzelt das Problem, dass keine individuellen Wertungen abgegeben, sondern manche Wertungen nur bei dem nebenan sitzendem Kampfrichter eingesehen und dann abgeglichen gezeigt wurden. Trotz aller Komplikationen zeigten die Sportler größtenteils gute Leistungen. Seit einigen Jahren wird die Veranstaltung im Zweijahresrhythmus ausgetragen, wechselweise mit dem Schwaben-Pokal. Insgesamt gingen beim Veranstalter über 100 Meldungen aus 27 Vereinen ein und es konnte dennoch nur ein Kampfgericht gebildet werden. Dadurch mussten die Schülerinnen bereits um 10 Uhr in der Früh mit ihrem Vorkampf beginnen. Eine Zwangsfolge, die die teilnehmenden Vereine mit zu verantworten haben, da sie lieber Strafgelder zu zahlen bereit sind als die geforderten Kampfrichter mit zu bringen. Diese nicht zu unterstützende Entwicklung hatte zur Konsequenz, dass es zu ellenlangen Zeitumfängen kam und insbesondere die Sportler sowie ihre Leistungen darunter leiden mussten. Als Gäste aus der Schweiz waren in diesem Jahr die Sportler des TV Liestal mit am Start.
Text: Laszlo Pobloth
Der Verein Flik Flak Sport s´Hertogenbosch in den Niederlanden war auch in diesem Jahr Ausrichter des Internationalen Oldies-Cup, nachdem der Club den Wettkampf auch schon im letzten Jahr organisiert hatte. Ende September trafen sich für drei Tage 50 Damen ab 28 und 54 Herren ab 30 Jahre, zumindest standen sie auf der Meldeliste.
Prominentester Teilnehmer erstmals der Holländer Alan Villafuerte, der vor acht Jahren in Sydney an der Olympischen Trampolin Premiere teilnahm. Aus Deutschland steht u.a. der Pfälzer Kurt Treiter auf der Starter Liste, er wurde vor vierzig Jahren Synchron Weltmeister. Hier die geforderte Pflichtübung:
Verplichte oefening
1. 1/2 draai zit
2. 1/2 draai staan
3. hurk
4. rug/buik
5. staan
6. hoek
7. 1/2 draai
8. spreidhoek
9. zit
10.staan
Weitere Infos sowie die Ergebnisse unter: www.oldiescup.com/
Text: Heinz-Peter Michels
Die neue Trampolin & Tumbling FIG World-Cup Serie 2008/2009 beginnt am letzten September Wochenende in Loulé, dort organisieren die Portugiesen eine zweitägige Veranstaltung. Vom Deutschen Turner-Bund wurden vier Sportler nominiert. Dennis Luxon (TGJ Salzgitter), Karsten Kuritz (TSB Schwäbisch Gmünd) mit Martin Gromowski (auch als Synchron Paar) sowie Jessica Simon (beide MTV Bad Kreuznach).
Weit über 200 Sportler waren beim 30. Nationalen Extertal-Cup am Start, der wie gewohnt umsichtig vom TSV Bösingfeld organisiert wurde. Rieke Tiedemann vom ETSV Gut Heil Itzehoe und Daniel Schmidt vom Bramfelder SV siegten in der Jugendklasse. Im Altersbereich der 13-14 Jährigen gingen die Pokale an Franziska Günther (SV Brackwede) sowie Simon Gerlach (Kempener TV). Die noch Jüngeren Gewinner, 11-12 Jahre, waren Larissa Müller (TGJ Salzgitter) und Simon Tophoven (Kempener TV).
Auf dem Foto sehen wir links den Chef-Organisator und Landesfachwart in Westfalen Ulrich Müller, daneben Rieke Tiedemann, Daniel Schmidt sowie seinen Vater und Trainer Olaf Schmidt.
In der russischen Wolga Stadt Togliatti fand am Wochenende das neunte und zugleich letzte World-Cup Finale statt, ab der neuen Serie 2008/2009 wird abschließend der Punktbeste zum Sieger erklärt.
Die beiden diesjährigen Einzel Sieger kommen aus China, Dong Dong (40,9) vor dem Ukrainer Yuri Nikitin (39,8) und dem Japaner Yasuhiro Ueyama (39,6). Nur 0,1 P. dahinter folgte auf dem fünften Platz Henrik Stehlik aus Salzgitter, mit immerhin 16,0 Pkt. Schwierigkeitsgrad. Synchron gewannen die Japaner Sotomura / Ueyama mit 49,3 Punkten. Die Titelverteidiger Henrik Stehlik / Michael Serth (Schaafheim) mußten sich mit dem letzten Platz zufrieden geben, da Michael beim zehnten Sprung das Rahmenpolster berührte.
Bei den Damen siegte Huang Shanshan (37,5) vor der Ukrainerin Olena Movchan (36,5) und der Russin Natalia Chernova (36,4). Synchron Siegerinnen wurden Mironova / Petrenia aus Weißrussland mit 46,3 Punkten. Aufgrund der anhaltenden Rückenprobleme bei Anna Dogonadze waren keine DTB Damen am Start, davon war synchron zwangsweise denn auch Jessica Simon betroffen.
Text: Heinz-Peter Michels