EG Camp

In Sangalos / Portugal fand das diesjährige Trainings-Camp statt, zu dem European Gymnastics eingeladen hatte. In der Zeit vom 22.-28. August nahmen 75 Sportler samt Heimtrainer und Betreuer daran teil. Europas Trampolin Chef Vladimir Zeman / Tschechien war es einmal mehr gelungen, hochkarätige Spezialisten einzusetzen. Und wie schon bei zurückliegenden Maßnahmen war auch heuer wieder die erste Olympia-Siegerin Sydney 2000 Irina Karavaeva / Russland mit im Team der sieben Trainer. Auf dem Trampolin, dem Doppel-Mini-Tramp sowie der Tumblingbahn konnten sich die jungen Sportler aus BEL, CZE, GRE, ISR, NED, SER, GER und Gastgeber POR weiter entwickeln. Trotz oder gerade wegen der Corona Schutzmaßnahmen des Sommer 2021 wird dieses Camp allen Beteiligten dennoch in bester Erinnerung bleiben. 

 

Text: Heinz-Peter Michels   

Europa Trainings-Camp

Wie schon in den zurück liegenden Jahren so auch in diesem Sommer. Für den europäischen Nachwuchs wird ein einwöchiges Trainings-Camp angeboten. Und alle drei Disziplinen sind mit hochkarätigen Trainern einmal mehr bestens besetzt. Sowohl Trampolin, Doppel-Mini-Tramp Springen als auch Tumbling stehen auf dem an Portugals Küste organisierten, täglichen Programm. Aufgrund des Pandemiegeschehens sind erstmals nicht alle Plätze belegt worden. Daraufhin hat das Technische Komitee um Vladimir Zeman einer kurzfristigen Anmeldung zugestimmt.

 

Text: Heinz-Peter Michels

JEM-Vorbereitung

Für die Ende April am Schwarzen Meer beginnenden Trampolin Europameisterschaften hatte der DTB zu einem Vorbereitungslehrgang eingeladen, der in den letzten vier Tagen im Leistungszentrum Frankfurt durchgeführt wurde. Cheftrainerin Katarina Prokesova (Foto) hatte die Jugendlichen um sich versammelt und die beiden Landestrainer aus Brandenburg sowie Hessen an ihrer Seite. Uwe Marquardt als auch Pasqual Bahr unterstützten sie tatkräftig bei der Maßnahme. Jeweils vier Mädchen und Jungen hatten sich ja im Vormonat qualifizieren können, jedoch kamen zu diesem Lehrgang die Ersatzsportler hinzu. Eingebettet ins Trainingslager war auch die Teilnahme am 1. Hopes-Cup, der virtuell aus Mexiko angeboten wurde und an dem weltweit immerhin Sportler aus über 15 Nationen teilnahmen. Der online Wettkampf diente gleichzeitig als letzter Test vor den kontinentalen Titelkämpfen in Russland, die von den Organisatoren in der Olympiastadt Sotschi mit Hochdruck vorbereitet werden. Abschließend fiel die DTB Lenkungsstab Entscheidung, dass bei konsequenter Einhaltung aller Hygienevorschriften die Deutsche Nationalmannschaft sowohl der Erwachsenen als auch Jugendlichen definitiv die Reise in zwei Wochen antreten wird.

 

Text: Heinz-Peter Michels 

Rückkehr nach Hessen

Jörg Hohenstein ist nach 30-monatiger Trainer Tätigkeit am Trampolin Stützpunkt Liestal aus der Schweiz nach Hessen zurück gekehrt und seit Jahresanfang wieder verantwortlich im Leistungsstützpunkt Frankfurt am Main.

Nach erfolgreichem Studium an der Hochschule für Körperkultur in Leipzig war Jörg Hohenstein als Berufsschullehrer tätig. Parallel dazu baute er bereits nach der Wende ab 1991 in Dessau eine sehr erfolgreiche Trampolin Riege auf, zunächst für den Polizei Sportclub, später im eigens gegründeten VfL Dessau. Zudem wirkte er im Turnverband Sachsen-Anhalt als Landestrainer.

Es folgte der Ruf zum Deutschen Turner-Bund und von 2003 – 2016 war er als Bundestrainer für den Nachwuchs verantwortlich. Einer seiner Schwerpunkte die praktische Arbeit als Trainer sowie die Koordination und Leitung im Trampolin Zentrum Frankfurt am Main. Die nationalen doch insbesondere die internationalen Erfolge konnten sich während dieser Zeit wahrlich sehen lassen. Doch nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wechselte der DTB in der Disziplin Trampolinturnen sein Personal.

Jörg blieb zwar bei „seinen Sportlern“ und auch an gleicher Wirkungsstätte, jedoch diese sich anschließenden zwei äußerst erfolgreichen Jahre dann als Landestrainer des Hessischen Turnverband.

Auf eigenen Wunsch 2018 der Wechsel in die Schweiz, wo er mit Athen 2004 Olympiasiegerin Anna Dogonadze an seiner Seite die Trampolin Sportler im Zentrum Liestal coachte. Doch auch bei den „Eidgenossen“ hinterließ die Corona Pandemie sichtbare, vor allem finanzielle Spuren.

So kam ihm das erneute Angebot der Hessen gerade zur rechten Zeit und er nahm an. Sein erneuter Einstieg zum 1. Januar ins Frankfurter Leistungszentrum war perfekt und mit den weiteren drei Stützpunkttrainern Pasqual Bahr, Christian Bach sowie Christopher Schüpferling steht nun für die in der Mainmetropole trainierenden Springer ein äußerst erfahrenes Trainer Quartett in der Halle. 

 

Text: Heinz-Peter Michels 

Premiere mit Weltfußballerin

Der erste DTB Bundeskader Lehrgang seit Ausbruch der Corona Krise im Frühjahr 2020 findet in dieser Woche unter besonderen Hygiene Bedingungen im Stützpunkt Bad Kreuznach statt. Dazu haben Teammanager Patrick Siegfried und die designierte Cheftrainerin Katarina Prokesova eingeladen. Insgesamt sind dort fünf Turnerinnen und drei Turner an der sechstägigen Maßnahme beteiligt. Besonders zu erwähnen, der Einstand im Kreise der Trampolin National-Mannschaft durch die Weltfußballerin früherer Jahre Birgit Prinz, die nach ihrem Studium neuerlich als Sportpsychologin eingesetzt wird. Im Hinblick auf die um ein Jahr verschobenen Olympischen Spiele Tokyo in jeder Hinsicht ein Neuanfang einer leider immer noch instabilen Pandemie Zeit.

Text: Heinz-Peter Michels     

Absageflut

Die Coronavirus Nachrichtenlage ändert sich derzeit stündlich und darum fassen wir mal am Donnerstag Nachmittag zusammen. Zunächst hat der Internationale Turnerbund (FIG) die World-Cup Veranstaltung am 25. April in Italien um zwei Monate verschoben. Sie gilt als letzte Olympia Qualifikation und soll nun am 20. Juni in Brescia ausgetragen werden.

Für den Termin hatte die Deutsche Trampolin Bundesliga seine Endkämpfe terminiert, die in diesem Fall ebenfalls verschoben werden müssten. Das Finale soll auf jeden Fall bei den Allgäu Air Eagles stattfinden, doch da gilt es unter diesem Gesichtspunkt darüber neu nachzudenken.

Am vor uns liegenden Wochenende wurden sehr kurzfristig die Internationalen Dutch Open verschoben, nachdem u. a. die Teilnehmer aus Japan und Italien ihre Teilnahme stornierten. Die niederländischen Organisatoren in Alkmaar suchen nach einem neuen Austragungszeitpunkt.

Mitte April standen die Internationalen Skandinavien Open im Veranstaltungsplan. Auch seitens der Veranstalter in Dänemark wird nach einer Alternative gesucht.

Da die Ende März geplante Saar Trophy abgesagt wurde entfällt somit auch die nationale EM/JEM Qualifikation. Anstelle dessen soll nun zu dem Termin im kleinen Kreis ein Ausscheidungs-Wettkampf im Leistungszentrum Bad Kreuznach stattfinden. Doch warten wir einmal ab, ob die kontinentalen Meisterschaften Anfang Mai im schwedischen Göteborg überhaupt ausgetragen werden können.

Bleibt alle gesund.

Text: Heinz-Peter Michels