Am zurückliegenden Wochenende fanden gleich drei Landesmeisterschaften statt, über die wir im Vorfeld berichteten. Heute möchten wir diese LTV´s einmal miteinander vergleichen. Jedoch fällt uns das schwer, denn die Ergebnisse im Rheinland scheinen eine geheime Kommando Sache zu sein. Es war lediglich zu ermitteln, dass in Brauweiler Klasse statt Masse die Veranstaltung prägte, an der gerade mal drei Vereine teilnahmen. Bei der „Gegenveranstaltung“ in Forst sollen zumindest zehn Clubs am Start gewesen sein.
Somit stellen wir mal aus dem Süden die Bayern und aus der Mitte Deutschlands die Hessen gegenüber. In Friedberg starteten 17 Vereine, die insgesamt 75 Sportler entsendeten. Jedoch wurde noch einmal innerhalb der Altersklassen getrennt und zwar zwischen denen, die einerseits die original DM Pflicht turnten und andererseits diejenigen, die eine etwas leichtere M-Übung zeigten, dadurch oftmals nur Mini Teilnehmerfelder. In Hessen traten 110 Sportler an, sie kamen aus 15 Vereinen und es gab vier Altersbereiche, bis 12 Jahre M5, 13-14 Jahre M6, Jugend M7 und Erwachsene M8, die DM Kandidaten mußten jedoch das geforderte DM-Pflichtprogramm zeigen.
Hessen
bis 12
Vivien Disser / SG Nied / 78,7
Lars Fritzsche / TV Eberstadt / 86,5
13-14
Katharina Grüll / Frankfurt FLYERS / 87,4
Lars Weiland / Frankfurt FLYERS / 89,3
15-17
Johanna Grüll / Frankfurt FLYERS / 87,2
Yohani Mbaraga / Frankfurt FLYERS / 90,7
18 älter
Tabea Fischer / SKV Mörfelden / 89,4
Laszlo Pobloth / Frankfurt FLYERS / 102,2
Bayern
bis 14
Simone Schreier / TSV TB München / 81,1
Matthias Pfleiderer / TV Immenstadt / 85,4
15-17
Daniela Blaimer / Munich Airriders / 83,1
Maxi Ferling / Munich Airriders / 88,4
18 älter
Sophia Fischer / TV Dettingen / 83,6
Patrick Achtzehn / AT Röttenbach / 98,7
Fazit: In beiden Landesturnverbänden gewann bei den Turnerinnen jeweils eine junge Dame mit dem Namen Fischer. Nicht nur ihnen sondern allen Landesmeistern einen herzlichen Glückwunsch .
Text: Heinz-Peter Michels

FT Webmaster Laszlo Pobloth (Foto) feierte am gestrigen Sonntag seinen 20. Geburtstag und machte sich selber das schönste Geschenk. Denn bei den Landesmeisterschaften des Hessischen Turnverbandes in Dillenburg gewann er den Herren Wettbewerb souverän mit 102,2 P. bei einem Schwierigkeitsgrad von immerhin 14,0 Punkten. Nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, zum überraschenden Sieg sowie zum erstmaligen überschreiten der magischen 100 Punkte Grenze. 
Mitte März finden in einigen Landesturnverbänden die Trampolin Einzelmeisterschaften statt und bei der Gelegenheit geht es nicht nur um die Titel, sondern oftmals auch um die Qualifikation zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, die wiederum Pfingstmontag anläßlich des Internationalen Deutschen Turnfestes in Frankfurt am Main ausgetragen wird.
Ägypten möchte mit seinen Sportlern ab dem kommenden Jahr an internationalen Veranstaltungen teilnehmen, so jedenfalls lautet die Devise der dort Verantwortlichen Funktionsträger. Vom Internationalen Turnverband sowie von der Firma EUROTRAMP werden ja bekanntlich interessierten Nationen zwei Wettkampfgeräte beim Neueinstieg geschenkt, so auch in diesem Fall den Springern am Nil. Und sie wiederum suchen für diesen Start einen Trainer, der für sechs Monate erste Aufbauarbeit leistet. Interessenten für diese sicherlich lobenswerte Entwicklungshilfe können sich an den FFT wenden, der als Vermittler tätig würde. Bereits im Jahre 1977 machte „Trampolin Urvater“ Georg Nissen mit der amerikanischen National Mannschaft eine Schauturn-Tournee durch Ägypten und ließ vor den Pyramiden sein Trampolin aufstellen. Davon zeugt das hier abgebildete Foto.
Durch den Internationalen Turnverband (FIG) erhielt der Deutsche Turner-Bund (DTB) dieser Tage die offizielle Bestätigung, dass seine Teilnehmer den Internationalen Kampfrichter Kurs Ende Februar in der thüringischen Sportschule Bad Blankenburg bestanden haben und für die nächsten vier Jahre ihr Brevet erhalten. Dabei erzielte „Neuling“ Henrik Stehlik (Salzgitter) das beste Ergebnis und wurde aufgrund seiner besonderen Leistungen nicht wie üblich in die Kategorie vier sondern direkt in die drei eingestuft. Auf dem Gruppenfoto sind alle Kandidaten zu sehen, neben den Deutschen auch die Teilnehmer aus Israel, Moldawien, Österreich und der Schweiz.