Die 7. Internationalen Trampolin GymCity-Open wurden am Wochenende in der Lausitz ausgetragen. Der SC Cottbus als umsichtiger Veranstalter konnte 250 Sportler aus immerhin zwölf Nationen begrüßen. Zunächst einmal ging es für alle Starter um die Brandenburg Pokale. Zudem für nicht wenige deutsche Teilnehmer gleichzeitig um Qualifikationspunkte. So konnten diverse Nachwuchssportler die DM Norm überbieten und auch die WAGC Kandidaten erste, wichtige Resultate „einfahren“. Doch DTB Teamchef David Pittaway zog im wahrsten Sinne des Wortes ein „langes Gesicht“. Denn keiner seiner WM Kandidaten, sei es im weiblichen als auch männlichen Bereich, war in der Lage, die von ihm formulierten Grundnormen nachzuweisen. Selbst sein derzeitiger Superspringer Kyrylo Sonn blieb unterhalb der geforderten Punktzahl. Nun ist er wohl gehalten neu darüber nachzudenken und vielleicht an der ein oder anderen Stellschraube zu drehen, andernfalls steht er im Herbst möglicherweise alleine da. Hier die Pokalsieger:
U 12
47,705 Senna van Gelder – NED
48,330 Vadims Konuhovs – LAT
U 14
51,165 Darja Ovcaruka – LAT
50,065 Luis Hagen – GER
U 16
49,485 Cansin Tosuner – TUR
54,840 Caio Lauxtermann – GER
U 21
51,635 Louise Brownsey – GBR
57,520 Benny Wizani – AUT
Open
54,485 Leonie Adam – GER
57,920 Artur Zakrzewski – POL
Text: Heinz-Peter Michels

Das 7. Internationale Trampolin Turnier GymCity Open findet am Wochenende in Cottbus statt. In der Lausitz geht es einmal mehr um die Brandenburg-Cups. Doch für diverse deutsche Starter auch um erste Qualifikationspunkte zur Weltmeisterschaft sowie zu den World-Age-Group-Competitions im November in St. Petersburg. Gleichzeitig können die DM Norm für Hamburg erfüllt sowie wertvolle Punkte zur Kadernominierung errungen werden. Bei den Organisatoren des SC Cottbus gingen immerhin 260 Meldungen aus elf Nationen ein. Darüber kann das Team um Uwe Marquardt mächtig stolz sein. Die Vereine kommen aus AUT, CZE, ESP, GBR, LAT, NED, POL, SLO, SWE, TUR und Gastgeber GER.
Der
Bedingt durch den Nichtantritt des Bramfelder SV am letzten Wettkampftag der Trampolin Bundesliga Vorrunde 2018 hat die Auswertung der Einzel-Cup Wertung ein Ergebnis gebracht, dass zwar regelkonform, doch als äußerst unfair zu bezeichnen ist. So hat insbesondere die Turnerin Alonka Volikova (SV Brackwede) erheblich darunter leiden müssen, andernfalls wäre wohl ein umgekehrtes Resultat zu Stande gekommen.
Der erstmals vom Technischen Komitee Trampolin des DTB ausgeschriebene bundesoffene Nachwuchs-Cup zeigt nicht die gewünschte Resonanz. Und das, obwohl der Meldeschluss großzügig verlängert wurde. Für den nach dem LTV-Pokal tags darauf geplanten Wettkampf gingen bei Viktoria Clarholz in Ostwestfalen gerade mal die Namen von 52 jungen „Hüpfern“ ein, sie kommen aus 16 Vereinen. Und die liegen, sieht mal einmal von der Bundeshauptstadt ab, geographisch dicht beieinander. Der TV Dillenburg in Mittelhessen, ein Ort im Zentrum Deutschlands, ist immerhin der südlich gelegenste Verein auf der Teilnehmerliste. Ob das geplante, abschließende Tauziehen für dieses schwache Meldeergebnis ausschlaggebend ist sei einmal dahin gestellt. Jedenfalls sind bei diversen Cup-Veranstaltungen in der Republik deutlich höhere Starterfelder üblich.
Die Meldezahlen für den LTV-Pokal 2018 sind gegenüber den Vorjahren sehr stabil. Bei den westfälischen Organisatoren von Victoria Clarholz werden zwar nur elf der insgesamt 20 Landesturnverbände registriert, jedoch entsenden sie immerhin 42 Mannschaften. Und die wiederum werden dafür sorgen, dass der Samstag Mitte Juni gut frequentiert sein wird. Ihre Teams entsenden Baden, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mittelrhein, Niedersachsen, Rheinhessen, Rheinland, Schwaben und Westfalen.