
Ein in jeder Beziehung grausiges Jahr ist zu Ende und wer denkt schon freudig darüber nach. Im Gegenteil, wir alle waren sowohl von Corona als auch vom damit einhergehenden Lockdown betroffen, der eine mehr, der andere etwas weniger. Vielleicht sollten wir das Seuchenjahr möglichst schnell vergessen. Lasst uns lieber hoffnungsvoll in die Zukunft schauen und dem neu entwickelten Impfstoff vertrauen, der da dieser Tage erstmals eingesetzt werden kann.
Zwar war vor Ausbruch der Pandemie sicherlich auch nicht alles Gold was glänzt. Die nun vor uns liegende Zeit sollten wir daher nicht verstreichen lassen und aus diesen Fehlentwicklungen lernen, somit eine entsprechend korrigierte Planung angehen. Da gilt 2021 sicherlich zunächst noch einmal als Übergangsphase, jedoch sollten wir die sich bietende Chance nutzen.
In diesem Sinne in Reimform ein paar mahnende Zeilen verbunden mit dem Wunsch auf einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Das Seuchenjahr zu Ende,
wir reiben uns die Hände?
Doch keinesfalls zu früh,
Sonst gehn wir in die Knie.
Denn noch ist Vorsicht angesagt,
Covid mutiert, hat nicht gefragt.
Die Wettkampfpläne mit bedacht,
damit es nicht erneut reinkracht.
Verantwortung muss oben stehn,
die Klinik wollen wir nicht sehn.
Gesunde Kinder in der Halle,
wünschen wir uns schließlich alle.
Der Profisport ne andre Welt,
getestet wird für sehr viel Geld.
Vergleich mit uns nicht angebracht,
im Training auch schon mal gelacht.
Denn freudbetontes springen,
soll oftmals uns gelingen.
Zweckoptimismus beim I O C,
die verschobenen Spiele tun noch weh.
Fernsehverträge lasten schwer,
nicht nur Japaner trifft dies sehr.
Kein internationaler Flugverkehr,
Die Tribünen in Tokio bleiben wohl leer.
Bei den Ballsportarten wird getäuscht,
Applaus vom Lautsprecher als Geräusch.
Bunte Werbebanner auf den Stühlen,
oder Pappkameraden die nichts fühlen.
Etwas mehr Geduld lautet unsere Maxime,
in der überschaubaren Trampolin Familie.
Text: Heinz-Peter Michels

Wenn auch in diesem Jahr die Festtage unter besonderen Vorzeichen stehen, so möchten wir es keinesfalls versäumen, allen FFT Mitgliedern sowie den ungezählten Usern dieser Website recht herzliche Weihnachtsgrüße zu senden. Und nicht nur der FFT Vorstand, sondern insbesondere der auf dem Foto abgebildete himmlische Pandemie Chor stimmte mit ein als es darum ging, sich um unser aller geliebtes Sportgerät zu versammeln, zugleich den kühnen Sprüngen des Weihnachtsmann zuzuschauen. Ihr weltumspannender Trampolin Song des Jahres 2020, dessen Verse unser derzeit sportliches Geschehen zum Inhalt hat, ist denn hoffentlich nur ein vorübergehender Hit. Der Wunsch auf wieder normale Zeiten ist vornehmlich unser aller Hoffnung für die Zukunft. Zur Weihnachts-Melodie „O Tannenbaum“ sollten auch die Leser dieser Zeilen, jedoch bei gebührendem Abstand von 1,5 Metern, gemeinsam mit einstimmen.
Nachdem im ersten Halbjahr 2020 Corona bedingt die angedachten Veranstaltungen reihenweise verschoben wurden, fielen sie größtenteils auch im Herbst der Pandemie zum Opfer. Doch vereinzelt trugen Verbände ihre nationalen Meisterschaften nun zum Jahresende aus. So z.B. in Spanien, oder auch in Russland, um nur zwei zu nennen. Zwar mit reduzierten Teilnehmerfeldern, doch unter strengen Hygiene Vorgaben. Dabei testete die russische Föderation am Schwarzen Meer gleichzeitig die Olympiahalle Sotschi, wo am 1. Mai 2021 die nächsten Trampolin Europa Meisterschaften ausgetragen werden sollen.
Für den 12.12.2020 war der traditionelle Felsing-Pokal geplant und die inzwischen 30. Ausgabe sollte als Jubiläums-Event stattfinden. Die Veranstaltung im Doppel-Mini-Tramp Springen bildet seither den national sportlichen Abschluss mit anschließendem Besuch des Weihnachtsmarkt, der Schlittschuhbahn sowie weiteren weihnachtlichen Highlights in Darmstadt. Doch auch dieser Wettkampf musste in diesem Jahr Corona bedingt abgesagt werden. Es grüßen die Organisatoren in Südhessen und geben gleichzeitig bekannt, dass der runde Geburtstag im kommenden Dezember nachgeholt werden soll.
Eine neue Website geht dieser Tage online und kein geringerer als David Pittaway (München) hat sie entwickelt. Der aus England stammende Trampolin Experte war nahezu 20 Jahre Landestrainer in Bayern, bevor er sich zur Jahrtausendwende gesundheitlich zurück nehmen musste. Im Jahre 2017 dann ein neuer Anlauf, Teamchef im Deutschen Turner-Bund. Doch die Wege gingen bereits im Folgejahr auseinander. Sein zweifelsohne großes Fachwissen möchte er jedoch gerne an die jüngere Generation weitergeben. Aus diesem Grund entstand DSINA. Dazu schreibt er höchstselbst:
Üblicherweise tritt zum 1. Januar nach den letzten Olympischen Spielen beim Turnweltverband (FIG) ein neuer Code of Points (CoP) in Kraft. Doch durch die Corona bedingte Verlegung der Spiele in Tokio um ein Jahr auf den Sommer 2021 wurde auch dessen Veröffentlichung um zwölf Monate verschoben. Ebenfalls gilt die Kampfrichter Lizenzdauer entsprechend länger. Gleiches gilt für den internationalen Kongress mit geplanten Neuwahlen.