Der im Vorfeld bereits erwartete gefürchtet lange Wettkampftag muss eingangs dieser Zeilen einmal mehr genannt werden. Obwohl sich das Organisationsteam des VfL Grasdorf allergrößte Mühe gegeben hatte, dauerte der Nationale Leine-Pokal in Laatzen einmal mehr deutlich zu lang. Insbesondere der Nachwuchs in den jüngeren Altersbereichen hatte darunter zu leiden. Denn 9.00 Uhr Start mit dem Vorkampf und 19.30 Finale sind einfach indiskutabel. Die Ausrichter in Hannover hatten ansonsten alles im Griff, sieht man einmal von den vereinzelt aufgetretenen Problemen mit den elektronischen Eingabegeräten ab, die zwar die Wertungstafeln der Kampfrichter ersetzten, letztlich aber auch einen entscheidenden Faktor im Zusammenhang mit der zeitlichen Überschreitung der Gesamtveranstaltung darstellten. Doch gegen 22.30 Uhr war denn auch die Siegerehrung der 16 Wettkampfklassen vorbei und die verbliebenen der insgesamt weit über 200 Sportler konnten den Weg zur Übernachtung antreten. Hier die Pokal Gewinner in den acht Leistungswettbewerben:
U 12
48,235 Nikola Volska – TGJ Salzgitter
44,770 Hendrick Striese – TGJ Salzgitter
U 14
47,245 Emilie Volikova – SV Brackwede
49,300 Valentin Risch – SG Frankfurt-Nied
U 16
48,935 Luka Frey – SV Brackwede
49,705 Eduard Melnichuk – TGJ Salzgitter
Junioren
51,050 Carlotta Amedick – TSV Ganderkesee
49,760 Yannik Ernst – TG Dietzenbach
Text: Heinz-Peter Michels


Zum achten Mal wird am Samstag in Laatzen der Nationale Leine-Pokal ausgetragen, Ausrichter das Team des VfL Grasdorf. Sowohl in der Leistungsklasse als auch im Basis-Wettkampf wurden von über 40 Vereinen jeweils über 100 Springer aus dem gesamten Bundesgebiet gemeldet. Bereits um 9.00 Uhr beginnen für die Jüngsten die ersten Vorkämpfe, die von zwei Kampfgerichten benotet werden. Für 19.00 Uhr planen die Organisatoren den Beginn der Finals mit Siegerehrung um 21.00 Uhr. Einmal mehr ein langer Tag in Niedersachsens Landeshauptstadt, insbesondere für den Nachwuchs, der zwischen Pflicht und Endkampf immerhin zehn Stunden überbrücken muss. Dieses Thema ist nicht neu, im Gegenteil, seit Jahren bekannt. Leider ist bislang keine bessere Lösung angeboten worden und so bleibt lediglich die Hoffnung, dass es zumindest für 2020 eine Änderung im Zeitplan geben wird.
Die Bayernwerk Sportarena des TSV Unterhaching war am Samstag Austragungsstätte des Trampolin Jugend-Länderkampf zwischen Deutschland und der Schweiz. Die Munich Airriders als Ausrichter konnten sich mit dem zahlreich erschienenen Publikum an den gezeigten Leistungen der Sportler erfreuen. Nach dem Ländervergleich, der mit Einzel- und Synchron-Übungen gestaltet wurde, kamen anschließend in einem Qualifikationsdurchgang auch noch diverse deutsche Nachwuchs-Paare zum Einsatz, die wertvolle Punkte für die zum Jahresende in Japan stattfindende WAGC sammelten.
Am letzten April Samstag findet in Unterhaching der Trampolin Jugend-Länderkampf zwischen Deutschland und der Schweiz statt. Vorgeschaltet ein gemeinsamer Trainingslehrgang beider Nationen. Neben den Mannschaftswettkämpfen stehen zudem auch Synchron Wettbewerbe auf dem Programm. Anschließend kommt es noch bei diversen Paaren zu einer WAGC-Qualifikation, die die umfangreiche Veranstaltung in Bayern abrundet.
Am Osterwochenende fand die zweite FIG World-Cup Veranstaltung der laufenden Serie statt. Ausrichter vor Ort war der Trampolin Verband aus Weißrussland. Bei den Herren gab es einen russischen Doppelsieg, der heimische Olympiasieger und zugleich Favorit musste sich mit Platz drei begnügen. Im Damenwettbewerb ein Zweikampf zwischen China und Russland. Deutschlands Sportler konnten zwar Olympia-Qualifikationspunkte sammeln, waren jedoch nicht an den Finals beteiligt. Mit persönlicher Bestleistung stand am Ende Matthias Pfleiderer (18.) knapp vor Kyrylo Sonn (20.) und Fabian Vogel (27.), Lars Fritzsche mit Abbrüchen weit abgeschlagen. Leonie Adam (24.) und Silva Müller (30.) zeigten ihr geplantes Programm.