Mit der 20. Auflage der Offenen Rheinhessen Meisterschaft am zweiten Juli-Wochenende begeht der TV Hechtsheim ein Jubiläum. In der altehrwürdigen Turnhalle in Mainz haben die Organisatoren regelmäßig die Veranstaltung ausgerichtet und in das Sommergarten Fest des Vereins integriert. So soll es nach zweijähriger Corona Unterbrechung auch in diesem Jahr wieder sein. Der Samstag ist für die Einzel- und der Sonntag für die Synchron-Wettbewerbe geplant.
Die aufwendig geführte Statistik besagt, dass inzwischen 1900 Athleten aus elf Landesturnverbänden sowie neuerlich auch aus Belgien und den Niederlanden teilgenommen haben, sie gehörten zu 84 Vereinen. Alles fein säuberlich festgehalten vom Chef Patrick Siegfried, der nach der Veranstaltung die Verantwortung in jüngere Hände legen möchte.
Text: Heinz-Peter Michels

Am zweiten Juli Wochenende findet der Filder-Pokal 2022 statt, nachdem auch er Pandemie bedingt zweimal ausfallen musste. Die Organisatoren des TB Ruit werden an zwei Tagen im Schwabenland die Wettkämpfe durchführen. Der Samstag ist den Leistungsklassen vorbehalten, wobei gleichzeitig erstmals in diesem Jahr WAGC Qualifikationspunkte vergeben werden. Am Sonntag sind die Trampoline dann für die Nachwuchsgruppen reserviert.
Nach fünf Wettkampftagen endeten am Sonntag in Rimini die Europameisterschaften. Der Deutsche Turner-Bund war bei den abschließenden Wettbewerben einmal mehr beteiligt und mit der Bronze Medaille im Trampolin Einzel der Juniorinnen durch Maya Möller stand auch ein weiteres Mal ein Vertreter aus Deutschland auf dem Siegerpodest. Danach dann der Abschluss Abend aller 26 Nationen, bevor es am frühen Montag Morgen zum Flughafen ging. Den erreichte die norddeutsche World-Cup DMT Gruppe rechtzeitig, um nach Hamburg zu fliegen. Organisatorische Probleme der Veranstalter mit ihren Bustransfers zum Airport waren jedoch anschließend die Ursache für das verspätete Anreisen zum Flughafen, um nach Frankfurt zu gelangen. Davon betroffen die restlichen 30 DTB Delegationsteilnehmer, die ihren geplanten Flug nicht antreten konnten. Ob nun am Dienstag die Rückreise möglich sein wird stand am späten Montag Abend noch nicht fest. Die Gruppe hielt sich anschließend zur Hälfte in Bologna und Venedig auf.
Nach der Silber Medaille bei den letztjährigen Weltmeisterschaften setzten sich unsere beiden Turner am Samstag in Rimini die Krone auf. Fabian Vogel und Partner Matthias Pfleiderer gewannen Gold bei den Europameisterschaften in Italien. Danach herrschte eine großartige Stimmung, denn diesen Moment hatten zudem die eigens angereisten Reporter der ARD Sportschau aufgenommen und so konnte noch am gleichen Abend über die Trampolin Sportart äußerst positiv berichtet werden. Der ebenfalls anwesende DTB Präsident Alfons Hölzl gehörte zu den ersten Gratulanten und die Mitglieder des Förderverein der Freunde des Trampolinsport (FFT) möchten sich diesen Glückwünschen direkt anschließen. Doch auch die Doppel-Mini-Tramp Springer waren äußerst erfolgreich. Unsere Jugendturner standen im Team Finale und die drei führenden Mannschaften lagen am Ende punktgleich. Somit musste die T-Break Regel zur Anwendung kommen und für den DTB Nachwuchs gab es völlig überraschend Silber.
Seit einigen Wochen trainierte die Trampolin National-Mannschaft der Ukraine in der Türkei, bevor sie die Reise zur EM nach Rimini antrat. Nach den kontinentalen Titelkämpfen an der Adria wird die Delegation nach Deutschland reisen und an zwei Orten betreut. Zum einen am Olympiastützpunkt in Hannover, die andere Hälfte im Leistungszentrum Bad Kreuznach. Die vom Deutschen Turner-Bund unterstützte Aktion ist zunächst einmal für zwei Monate geplant.
Riesenfreude in der deutschen Trampolin Szene nach dem Gewinn der Bronze Medaille durch das DTB Damen Team am zweiten Tag der Europa Meisterschaften 2022 in Rimini. Darüber staunten selbst die Fachleute insbesondere im Lenkungsstab, denn dort wiederum hatte Bundestrainerin Katarina Prokesova um die Teilnahme der Turnerinnen vor sechs Wochen noch kämpfen müssen, nachdem sie in den nationalen Qualifikationswettkämpfen knapp unter der Norm lagen. Die Entscheidung war richtig und sollte alle Beteiligten stolz machen. Und auch die Endkampfteilnahme der Herren ist besonders zu erwähnen, leider war ein Abbruch mit im Spiel und so wurde aus dem „Treppchenplatz“ der fünfte Rang.