Der fünfte Trampolin World-Cup einer von der FIG über 2019/2020 angelegten Sechserserie findet an diesem Wochenende in Baku statt. Einmal mehr können die weltweit angereisten Athleten wertvolle Punkte zwecks Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen im August in Tokio sammeln. Doch die aktuellen Infos aus Aserbaidschan besagen, dass nicht der sportliche Wettbewerb zu Beginn der neuen internationalen Saison sondern der Corona Virus Tagesgespräch ist, denn die Delegation aus China ist ebenfalls vor Ort.
Im April werden dann die letzten Olympia Qualifikationspunkte beim World-Cup in Italien vergeben. Auf dem Foto sehen wir die DTB Delegation bestehend aus zwei Damen und drei Herren sowie den vier weiteren Begleitern in den diversen Aufgabenfeldern.
Text: Heinz-Peter Michels

Die bundesdeutsche Trampolin Saison begann einmal mehr in Schleswig-Holstein. Zum 21. Trampolin Barmstedt-Cup am 8. Februar 2020 versammelten sich immerhin schon 230 Sprungbegeisterte. In der Leistungsklasse gingen 90 meist Jugendliche an den Start, im Nachwuchswettkampf waren gar 140 Sportler beteiligt. Vereinzelt wurden bereits die Normen zur Teilnahme an den nationalen Meisterschaften nachgewiesen. Neben den insbesondere aus dem Norden und der Mitte der Republik angereisten Springern auch eine stattliche Abordnung aus den Niederlanden. Hier die Pokal Gewinner, die beim Organisator Barmstedter MTV im oberen Leistungssegment geehrt wurden.
Der Internationale Turnverband (FIG) hat eine weitere Fortschreibung seines Code of Points vorgenommen, er soll von 2021 – 2024 Gültigkeit erhalten. Gleichzeitig werden für den olympischen Zyklus die Kampfrichter Lizenzen erneuert, doch zuvor ist eine erfolgreiche Teilnahme am Kurs erforderlich. International ist die FIG zuständig, national der Deutsche Turner-Bund (DTB), regional die Landesturnverbände (LTV). In Deutschland sind im Jahre 2021 drei Termine angedacht, die wiederum an drei Orten angeboten werden.
Im März 1993 gründeten sieben Mitglieder der damaligen Trampolin Nationalmannschaft den Förderverein der Freunde des Trampolinsports (FFT). Sie prägten im ersten Jahrzehnt die sich schrittweise entwickelnden, fördernden Maßnahmen und machten in der nationalen Trampolin Szene mächtig Werbung für ihre Ziele. Doch inzwischen sind einige Jahre ins Land gezogen und die Oldies sind nur noch vereinzelt bei Veranstaltungen zu sehen. Untereinander ist der Kontakt jedoch nicht abgebrochen. So trafen sich die inzwischen alle über 50-jährigen am letzten Wochenende im Zillertal. Österreichs beliebtes Skigebiet brachte sie einmal mehr aktiv zusammen. Auf dem Foto sehen wir v.l.n.r. Stefan Reithofer, Christian Kemmer, Ralf Gehrke, Martin Kubicka, Christoph Emmes und Pascal Robles. Lediglich Steffen Eislöffel fehlt in der Gruppe, die alle FFT Mitglieder und User dieser Website recht herzlich grüßt.
„Wir wollen den Zuschauern Ihren Sport näher bringen“, so beginnt ein an uns weitergeleitetes Info Schreiben der Redaktion Viconpilot GmbH zur Fortsetzung der Folge Vision Gold. Na dann wollen wir die Aktion mal tatkräftig unterstützen und hiermit auf einen TV Beitrag aufmerksam machen, der zum Monatsende Januar, also am Donnerstag um 18.25 Uhr ausgestrahlt wird. Den TV Sender Welt (ehemals N24) einschalten und dann können zum Untertitel der Sendung „Starke Persönlichkeiten in absoluten Randsportarten ohne das große Rampenlicht“ die beiden Trampolin Sportler Adrian aus Münster und Daniel aus Hamburg bestaunt werden. Viel Fernseh Vergnügen den FFT Mitgliedern sowie den ungezählten Usern unserer Website.
Die deutsche Delegation bereitete sich vor zwei Monaten in der Millionenmetropole Joetsu eine Woche auf die anschließende Trampolin Weltmeisterschaft in Tokyo vor. Aufgrund der Partnerschaft zwischen dem Deutschen Turner-Bund und der Stadt Joetsu werden neuerlich von der japanischen Post zu dieser Kooperation besondere Briefmarken produziert. Und der Trampolinsport wird auch berücksichtigt, denn zu aller Überraschung ist mit eines der Motive der aus dem Allgäu stammende Deutsche Meister des Jahres 2018 Matthias Pfleiderer dabei. Dazu schreibt die für das Trainingslager verantwortliche Yasami Anagi: