Beim diesjährigen Trampolin Pokal der Landesturnverbände gingen 40 Teams an den Start und wie schon am Vortag fanden in Mittelhessen spannende Mannschaftskämpfe statt. Im Gegensatz zu den weiteren DTB Meisterschaften werden beim LTV-Pokal die Vorkampfpunkte mit den Finalergebnissen addiert. Wie schon in den letzten Jahren, so waren auch in diesem Jahr zwei Drittel der Landesturnverbände beteiligt. Einmal mehr auffällig, abgesehen von Brandenburg fehlten alle weiteren Ostverbände. Der Altersbereich der A-Jugend wurde einmal mehr von Bayern (weiblich) und Hessen (männlich) beherrscht, bei den Minis lag Nordrhein-Westfalen mit den Verbänden Rheinland und Westfalen vorn. Die Wettkämpfe waren an beiden Tagen deutlich zu lang, bei derlei großen Teilnehmerfeldern sollte ein drittes Kampfgericht eingesetzt werden. Und gerade in der Nassau-Oranien Halle hätte es im Gegensatz zum Vorjahr durchaus umgesetzt werden können, denn die Hallenfläche hätte es allemal her gegeben. Der TV Dillenburg war ein toller Gastgeber und wird sicherlich auch zukünftig ganz oben auf der Wunschliste der Veranstalter stehen. Danke an Bafke, Sabine, Jörg, und und und ………..
9-11 Jahre weiblich
336,745 Westfalen
335,915 Niedersachsen
330,045 Hessen
9-11 Jahre männlich
344,410 Rheinland
330,355 Hessen
321,525 Westfalen
12-13 Jahre weiblich
388,060 Schwaben
359,335 Rheinland
357,465 Hessen
12-13 Jahre männlich
374,015 Brandenburg
372,470 Niedersachsen
353,325 Rheinland
14-15 Jahre weiblich
374,500 Westfalen
373,100 Rheinland
371,835 Niedersachsen
14-15 Jahre männlich
409,575 Brandenburg
385,520 Rheinland
383,200 Hessen
16-18 Jahre weiblich
414,830 Bayern
404,095 Niedersachsen
390,635 Schwaben
16-18 Jahre männlich
444,580 Hessen
400,395 Westfalen
397,105 Schleswig-Holstein
Text: Heinz-Peter Michels


In der mittelhessischen Nassau-Oranien-Halle Dillenburg finden an diesem Wochenende samstags die Deutschen Trampolin Mannschafts-Meisterschaften statt, sonntags folgen dann die Wettbewerbe der Landesturnverbände. Die Vierfelder Sporthalle ist geradezu prädestiniert, um derlei umfangreiche Wettkämpfe abzuwickeln. Insgesamt stehen 95 Quartetts auf der Starterliste, 53 Vereinsmannschaften und 42 LTV Teams. Im weiblichen Bereich werden in drei Altersbereichen die Meister ermittelt, bei den Herren entfallen die unteren Jahrgänge. Der LTV Pokal sieht gar vier Altersstufen vor, hier sind die Minis im Alter zwischen 9-11 Jahren zu Sichtungszwecken am Start. Eine DTB Live Stream Übertragung ist vorgesehen, bitte die Daten bei Facebook abrufen.
Der 12. November stand ganz im Zeichen der ehemaligen Trampolin Generationen. Beim TV Büttelborn trafen sich viele ehemalige und hatten natürlich viel zu erzählen. In den nächsten Tagen wird der FFT dieses einmalige Treffen noch einmal Revue passieren lassen.
An diesem Wochenende treffen sich nahezu 100 ehemalige Trampolin Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet, die insbesondere in den letzten 50 Jahren die nationale und teils internationale Szene bestimmten. Soviel kann im Vorfeld bereits verraten werden, es haben sich Springer aus allen fünf Jahrzehnten angesagt. Ex-DMT Europa Meister Manfred Schwedler (Frankfurt) konnte mit Mirko Bott vom TV Büttelborn (Südhessen) einen super Organisator überzeugen, die nicht unerheblichen Vorbereitungen zu treffen. Es beginnt am Samstag Mittag mit dem obligatorischen Fußball Spiel, dass insbesondere die Sportsoldaten immer wieder zusammen führte. In der „Tornhall“ geht es anschließend weiter und der Vereinswirt möchte ein griechisches Buffet vorbereiten. Sicherlich werden Fotos, Filme und sonstige Erinnerungen doch vor allem Gespräche mit grauhaarigen, teils haarlosen ehemaligen Sportlern im Mittelpunkt stehen. Auf dem Foto sehen wir die Trampolin Pioniere der DDR, die ohne Fünfjahresplan und staatlichen Auftrag 1953 in Eigenarbeit ihr „Batute“ bauten und hinter der Werkstatt im Eisenbahnerwerk Zwickau erste Trampolin Sprünge wagten.
Vor 50 Jahren startete Paul Duhm (72) regelmäßig bei den Trampolin Wettkämpfen des Rheinischen Turnerbund und war einer der Leistungsträger der Riege des TV Radevormwald. Später trainierte er den Vereinsnachwuchs, übernahm als Abteilungsleiter über viele Jahre die Verantwortung und führte seine Mannschaft bis hin in die Bundesliga. Doch auch im Landesturnverband war er lange Jahre aktiv, insbesondere in seiner Eigenschaft als RTB Lehrwart bildete er die Übungsleiter und Trainer aus. Zudem stellte er sich als Kampfrichter zur Verfügung und über die Landes- und Bundesebene erlangte er in den 80-ziger Jahren die internationale Lizenz. Seinen persönlichen Höhepunkt erlebte er 1990 in Essen. Anlässlich der Weltmeisterschaft war er dort als Sprecher in der Gruga Halle im Einsatz. Die nationale Trampolin Familie trauert um ihn und sagt: Danke Paul.