World-Cup in Cottbus

Der für den Monat Oktober 2025 in Stuttgart genehmigte FIG Trampolin World-Cup wurde wie schon im letzten Jahr seitens der schwäbischen Interessenten zurück gegeben. Und erneut springt Brandenburg mit der Stadt Cottbus (Foto 2024) als Ersatz Ausrichter ein. Jedoch wegen der dort stark frequentierten Lausitz Arena mit dem nun neuen Termin vom 18.-21. September. Das hat wiederum zur Folge den nationalen Terminplan im Herbst seitens des DTB minimal zu verändern.

 

Text: Heinz-Peter Michels

Flower-Cup ade

In der niederländischen Blumenhochburg Aalsmeer gingen nach 50 Jahren die Lichter aus, denn zum letzten Mal wurde dort Mitte März der Internationale Flower-Cup ausgetragen. Der Zuspruch war wie in der zurück liegenden Zeit, denn es starteten immerhin 360 Sportler aus 13 Nationen. Und auch die Sporthalle de Bloemhof war wieder sehr dekorativ gestaltet. Vor vier Kampfgerichten wurden die Wettbewerbe in den diversen Altersbereichen abgewickelt. Die Organisatoren blieben zudem ihrer Tradition treu, denn die gut in Szene gesetzte Siegerehrung fand nach 22 Uhrstatt. Gleich viermal standen Sportler aus Deutschland auf Platz eins und auch weitere Podiumsplätze wurden belegt. Bei den deutschen Damen erreichte Greta Steinbrenner (Foto) die höchste Note. Mit einer sich anschließenden fetzigen Abschlussparty ging ein halbes Jahrhundert zu Ende und viele aktuelle wie auch ehemalige Sportler werden sicherlich positiv auf dies Zeit zurück blicken. Hier die Sieger:

 

11/12

47,02   Joel Achille / TG Münster

45,91   Zoe Scholze / TSVE Bielefeld

 

13/14

48,58   Kwin Oldewarris / Niederlande

49,46   Mila Welling / TV Unterbach

 

15/16

50,86   Mathéo Peigne Cornic / Frankreich

49,83   Greta Steinbrenner / Frankfurt FLYERS

 

17 +

56,71   Darwin Billiet / Belgien

53,01   Thalissa Wijkstra / Niederlande

 

Text: Heinz-Peter Michels

50 Jahre FLOWER-CUP

Mitte März des Jahres 1975 fand erstmals in den Niederlanden der Internationale FLOWER-CUP statt und seither wurde er im Zweijahresrhythmus ausgetragen. In der Blumenhochburg der Gemeinde Aalsmeer treffen sich in diesen Tagen einmal mehr 360 Sportler aus zwölf Nationen. Sie kommen aus Brasilien, den USA sowie weiteren zehn Europäischen Staaten. Doch bei seiner nun 25. Auflage wohl zum letzten Mal, denn die ehemals drei Trampolingruppen, inzwischen längst zusammen gewachsen, sehen als örtlicher Ausrichter keine weitere Perspektive der Traditions-Wettbewerbe in der Sporthalle „De Bloemhof“. Die Jubiläums-Veranstalter haben zudem ehemalige Sportler eingeladen, die am Samstag Nachmittag, noch vor Beginn der Finals sich zu einer großen Wiedersehensfeier treffen und die 50 Jahre noch einmal Revue passieren lassen.

 

Text: Heinz-Peter Michels

Trampolin Patent

Vor 80 Jahren, also am 6. März 1945, erhielt der Amerikaner Georg Nissen das Patent zum Bau eines aufklappbaren Trampolin (Skizze). Seitdem nahm die Produktion des modernen Turngerät seinen Lauf und es kommt seither weltweit zum Einsatz. Es dauerte dann noch einmal gut 50 Jahre, bis es Ende der neunziger Jahre seitens des IOC als Sport Disziplin anerkannt wurde und seit den Olympischen Spielen 2000 Sydney zum Olympischen Programm gehört. Bisher werden auf dem Trampolin Sieger/innen im Einzelwettbewerb ermittelt, Synchron könnte hinzukommen, doch vermutlich nicht klassisch, sondern das IOC liebäugelt mit einem Mixed Wettkampf.

Text: Heinz-Peter Michels

Zentrum Belgrad

Dank der großzügigen Unterstützung aus Deutschland ist inzwischen ein Trampolin Zentrum in Serbien entstanden. Nach unserem Aufruf auf dieser FFT Website haben sich drei Vereine bei „Vermittler“ Patrick Siegfried gemeldet, der wiederum alles weitere organisierte. Fünf gebrauchte Trampoline und ein Doppel-Mini-Tramp, vier Sätze Federn, Matten samt Tische sowie auch Sicherheits-Schiebematten fanden den Weg in die Hauptstadt Belgrad. Die Geräte spendeten der TV Mainz-Hechtsheim, die TSG Mutterstadt sowie der TV Weingarten.

 

Text: Heinz-Peter Michels

Mixed Synchron in Baku

Azerbaidschans Turnverband organisierte in der Hauptstadt Baku am vierten Februar-Wochenende die erste FIG World-Cup Veranstaltung der neuen Serie 2025. Zugleich gab es eine Premiere, denn es wurde erstmal offiziell die Disziplin Mixed Synchron ausgetragen. Für die Geschichtsbücher, es gewann das Duo aus den USA. Den Herren Einzel Wettbewerb beherrschte einmal mehr Olympiasieger Ivan Litvinovich (Foto) sehr überlegen, mit dem neuen Code of Points bekam er in der Schwierigkeitsberechnung 20,9 Punkte für seine Kür angerechnet. Er, wie auch die Siegerin Viyaleta Bardzilouskaya bei den Damen starteten unter neutraler Flagge, da durch den anhaltenden Angriffskrieg in der Ukraine die Sportler aus Russland und Belarus weiterhin nur eingeschränkt startberechtigt sind. Sportler des DTB waren nicht angereist, sie wollen erst im April in Italien in die WC-Serie starten.

 

Text: Heinz-Peter Michels