In drei Wochen finden in Worms die Deutschen Trampolin Mannschafts-Meisterschaften statt und das nun vorliegende Meldeergebnis zeigt eine interessante, oder muss man gar schon sagen beängstigende Entwicklung. Bei den weiblichen Teams ist gegenüber dem Vorjahr das Ergebnis zwar nur leicht rückläufig. Waren es 2016 insgesamt 30 Mannschaften, so in diesem Jahr jedoch schon vier Quartetts weniger. Noch deutlicher und geradezu dramatischer der nicht zu übersehende Rückgang im männlichen Bereich. Es sprangen im Vorjahr 20 und neuerlich sind gerade mal 14 Teams übrig geblieben. Das Rheinland, Hessen, Niedersachsen und Schwaben stellen über 75% der Mannschaften, hingegen die beiden Bundesstützpunkte Bad Kreuznach (1) München (0) oder beispielhaft auch die Landesstützpunkte Bielefeld (0) Berlin (0) Schwäbisch Gmünd (0) bilden die Schlusslichter. Ebenfalls auffällig, die startenden Vereine kommen aus lediglich elf der zwanzig Landesturnverbände.
Text: Heinz-Peter Michels

Die Nachwuchsveranstaltung Berliner Bären-Cup findet am kommenden Wochenende in der Bundeshauptstadt statt. Organisiert wird der Wettkampf einmal mehr vom VfL Lichtenrade. Insgesamt haben 25 Vereine 235 Mädchen und Jungen gemeldet. Sie kommen aus elf der zwanzig DTB Landesturnverbände. Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Pfalz, Rheinland, Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und natürlich Gastgeber Berlin.
Der Sonntag des Internationalen Kiepenkerl-Cup ist traditionell für den Doppel-Mini-Tramp Wettbewerb reserviert, so auch am letzten Wochenende im Münsterland. Die Organisatoren des SV DJK GW Nottuln konnten insgesamt 135 Springer begrüßen. Für die deutschen Teilnehmer ging es nicht nur um den Pokalsieg, sondern zudem um die Qualifikation zur Teilnahme an der im November in Bulgarien stattfindenden Weltmeisterschaft bzw. den World-Age-Group-Competitions. Nach dem Int. Frivolten-Cup im Mai in Schweden konnte der Hamburger Polizist Daniel Schmidt einmal mehr die vom DTB geforderte Norm überbieten und sich somit für die WM in Sofia eindrucksvoll empfehlen. Hier die Kiepenkerl Sieger:
Nach vierjähriger Unterbrechung fand am Wochenende im Münsterland der Internationale Kiepenkerl-Cup statt. Nach langwierigen Renovierungsarbeiten in der Sporthalle konnte der SV DJK GW Nottuln die seit vielen Jahren beliebte Veranstaltung wieder anbieten. Sie erstrahlte im neuen Glanz und die inzwischen herangereifte junge Organisationsführung hatte sich einiges einfallen lassen. So freuten sich die weit über 200 Sportler aus vier Nationen auch über das Maskottchen. Neben den Pokalen in den einzelnen Altersbereichen erhielt Kyrylo Sonn den Sonderpreis für die Tageshöchstnote überreicht. Er konnte zudem stolz darauf sein, dass er an diesem Wochenende der einzige Sportler war, der die von Teamchef David Pittaway geforderte WM Norm bestätigte. Hier die Sieger der Trampolin Wettbewerbe:
Der Internationale Kiepenkerl-Cup an diesem Wochenende in Nottuln gilt auch zugleich als Qualifikationswettkampf für die Weltmeisterschaft sowie die World-Age-Group Competitions Anfang November in Sofia. Sowohl Teamchef David Pittaway sucht für Bulgarien die stärksten Damen und Herren, als auch Nachwuchstrainer Markus Thiel die besten Jugendlichen. Zwei Wochen später folgt die nächste Möglichkeit Punkte zu sammeln. Dann treffen sich die Kandidaten in Bad Kreuznach. Erneut nach zwei Wochen der LTV Pokal in Worms und eine letzte Möglichkeit wiederum eine Woche später beim Internationalen Turnier der Freundschaft in Tschechien. Die interne deutsche WM Norm ist übrigens vor drei Wochen beim World-Cup in Minsk nur von wenigen Weltklassespringern überboten worden.
Das langjährige FFT Mitglied Hans-Jürgen Michels begeht am heutigen Freitag seinen 60. Geburtstag. Er ist in der Stadt Essen geboren und lebt noch heute in der alten Heimat. In den sechziger Jahren begann er mit dem Trampolinturnen und aktuell hat er in seiner sportlichen Karriere 50 Jahre „auf dem Buckel“. Zunächst als Sportler im Revier, später nahm er an Rheinischen- und Deutschen Meisterschaften teil. Zudem lange Jahre fester Bestandteil im Bundesliga Team des TB Frintrop, dessen Abteilungsleiter er war. Neben dem Erwerb der Trainer Lizenz ließ er sich auch zum Kampfrichter ausbilden. Im Turngau leitet er seit vielen Jahren das Leistungszentrum in Bergeborbeck, inzwischen ist er zusätzlich beim TB Schwarz-Weiß Essen tätig. Er engagierte sich einige Jahre im Landesfachausschuß Rheinland, doch insbesondere als Vorstandsmitglied im national tätigen Förderverein der Freunde des Trampolinsports, im FFT setzte er Maßstäbe. Pingo, wie er allgemein nur genannt wird, ist zudem einer der Motoren, wenn es um den Internationalen Oldies-Cup geht, für ihn eine Herzensangelegenheit. Herzlichen Glückwunsch von der großen Trampolin Familie.