Auf der kürzlich abgehaltenen Klausurtagung (Foto) in Mainz wurde für den Turnverband Rheinhessen ein neuer Trampolin Fachausschuss gebildet. Nachdem in den letzten zwanzig Jahren zunächst Patrick Siegfried und bis zuletzt Michael Vid als Landesfachwarte fungierten, ging die Verantwortung nun in jüngere Hände über. Thomas Gräf vom TV Hechtsheim ist ab sofort für die weitere Entwicklung des RhTB verantwortlich. Seit vielen Jahren selbst als Springer aktiv, gilt er immer noch als einer der Leistungsträger im Bundesliga Team des TV Eberstadt. Sein Vorgänger Michael Vid (TV Mombach) wird jedoch weiter als Lehrwart tätig sein. Für die Kampfrichter bzw. Wettkämpfe verantwortlich Nadine Schönwald (TV Hechtsheim) und Klaus Fetsch (TV Leiselheim).
Text: Heinz-Peter Michels

Wenn auch nur etwa 50 Nachwuchssportler aus Deutschland antraten, kann die Premiere dieses Wettkampfmodelles durchaus als gelungen bezeichnet werden. Selten sieht man sonst junge Trampolinturner so engagiert Kraft- und Beweglichkeitsübungen ausführen. Fleißig wurde sich gegenseitig angefeuert und viele Aktive und Trainer nehmen sicherlich neue Motivation für das tägliche Training mit. Das Highlight war das abschließende Tauziehen der Teams, bei der die Stimmung richtig hochkochte und so mancher Trainer bedauerte nicht aktiv mit eingreifen zu können.
Die Deutschen Meisterschaften der Landesturnverbände fanden in diesem Jahr in Ostwestfalen statt, Ausrichter der TSV Victoria Klarholz. Bei den Jungen gingen 15 und den Mädchen 25 Teams an den Start. Sie wurden zuvor in 10 Landesturnverbänden zusammen gestellt. Einmal mehr lagen die bislang stärksten Landesturnverbände auch in diesem Jahr im Medaillenspiegel wieder vorne. Bis auf Bayern kehrten alle mit Edelmetall heim. Jedoch darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Hälfte der LTV auf einen Start verzichteten.
Die Trampolinabteilung des TSV Victoria Clarholz in Ostwestfalen ist an diesem Wochenende Gastgeber des LTV-Pokal sowie des erstmals ausgeschriebenen DTB Nachwuchs-Cup. Während am Samstag über 40 Landesturnverbands-Mannschaften in den verschiedenen Altersbereichen antreten, werden am Sonntag gerade mal gut 50 „junge Hüpfer“ als Vereinssportler auf dem Trampolin sowie an den verschiedenen Stationen getestet, bevor dann das abschließende Tauziehen der als Trio auftretenden Sportler über Sieg und Niederlage entscheidet. Es ist das letzte umfangreiche Wettkampf Wochenende, bevor bereits eine Woche später in den Bundesländern schrittweise für die Schulpflichtigen die ersten Sommerferien beginnen.
Am zweiten Wochenende im Oktober finden in der französischen Stadt Colomiers die Masters Open 2018 statt. Auf dem Programm stehen sowohl Trampolin als auch Tumbling Wettbewerbe. Dazu laden unsere westlichen Nachbarn nicht nur Verbände, sondern insbesondere Vereine aus zwölf Nationen ein. So können auch Interessenten aus Deutschland teilnehmen. Weitere Infos auf der Website:
Die 7. Internationalen Trampolin GymCity-Open wurden am Wochenende in der Lausitz ausgetragen. Der SC Cottbus als umsichtiger Veranstalter konnte 250 Sportler aus immerhin zwölf Nationen begrüßen. Zunächst einmal ging es für alle Starter um die Brandenburg Pokale. Zudem für nicht wenige deutsche Teilnehmer gleichzeitig um Qualifikationspunkte. So konnten diverse Nachwuchssportler die DM Norm überbieten und auch die WAGC Kandidaten erste, wichtige Resultate „einfahren“. Doch DTB Teamchef David Pittaway zog im wahrsten Sinne des Wortes ein „langes Gesicht“. Denn keiner seiner WM Kandidaten, sei es im weiblichen als auch männlichen Bereich, war in der Lage, die von ihm formulierten Grundnormen nachzuweisen. Selbst sein derzeitiger Superspringer Kyrylo Sonn blieb unterhalb der geforderten Punktzahl. Nun ist er wohl gehalten neu darüber nachzudenken und vielleicht an der ein oder anderen Stellschraube zu drehen, andernfalls steht er im Herbst möglicherweise alleine da. Hier die Pokalsieger: