Der traditionell am zweiten Februar Wochenende terminierte Nat. Barmstedt-Cup findet im kommenden Jahr wie gewohnt am 8. Februar 2025 statt. Und auch bei dieser Veranstaltung können wie zuletzt Punkte zur Aufnahme in den nationalen NK 2 Kader ersprungen werden. Die Organisatoren planen mit drei Kampfgerichten, da sie mit einem erhöhten Teilnehmerfeld rechnen. Weitere Details sind auf der Website zu finden. www.bmtv.de/trampolin/barmstedt-cup.
Text: Heinz-Peter Michels

Mit 680 Teilnehmern war der diesjährige Internationale Loulé-Cup zum Monatswechsel Oktober/November auf der iberischen Halbinsel bestens besucht. Immerhin reisten Sportler aus 15 Nationen an, doch der Großteil der Trampolinturner sowie der Doppel-Mini-Tramp Springer kamen natürlich aus Portugal. Bundestrainerin Katarina Prokesova hatte auf die „zweite Reihe“ der National-Mannschaft gesetzt, jedoch nach dem Halbfinale endete der Wettkampf für Lena Jentsch, Luisa Braaf, Hannah Ronsiek-N. sowie Adrian Thomson und Janis-Luka Braun. Lediglich Ryan Eschke stand im Finale und freute sich über den 5. Platz.
Nachdem im März diesen Jahres die FIG World-Cup Veranstaltung kurzfristig durch die Organisatoren in Cottbus übernommen wurde blieb eine terminliche Verlegung der Int. GymCityOpen nicht aus. Getreu dem Motto aufgeschoben ist nicht aufgehoben konnten sie 150 Sportler aus zehn Nationen am letzten Oktober Wochenende in der Lausitz Arena begrüßen. Sie kämpften sowohl in Einzel- als auch Synchron-Wettbewerben um die Brandenburg Pokale. Dabei schnitten die deutschen Teilnehmer besonders erfolgreich ab. Individuell gab es 4xGold, 5xSilber und 4xBronze. Synchron kamen dann noch am Sonntag 3xGold, 3xSilber und 4xBronze hinzu. Auf dem Siegerfoto sehen wir den Altersbereich 15/16 Jahre.
An diesem Wochenende steht der nächste Wettkampf der Trampolin Bundesliga Süd auf dem Terminplan.
Im Oktober 1954 besuchte der damalige Generalsekretär der UdSSR Nikita Chruschtschow das Brudervolk der DDR. Bei dieser Reise kam es auch zu einem Abstecher nach Sachsen zur Besichtigung des dortigen Eisenbahnerwerkes Zwickau. Und die dortigen Meister der Lehrwerkstatt hatten mit ihren Auszubildenden in den Jahren zuvor ein Batut (im Westen unter dem Namen Trampolin bekannt) gebaut, es diente der körperlichen Ertüchtigung der Werktätigen. Beim Empfang auf dem Stalinplatz der Stadt Zwickau zeigten die jungen Sportler dem sowjetischen Machthaber sowie der zahlreich erschienenen Bevölkerung per Schauvorführung ihre akrobatischen Luftsprünge.